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Suppengrün ist lecker und praktisch

Gefrorenes Suppengrün – praktisch und immer griffbereit

Den würzigen Geschmack vieler Speisen liefert eine Gemüse- und Kräutermischung, die gemeinhin als Suppengrün bezeichnet wird. Wer sich gern und oft ein Süppchen kocht, ist gut beraten, dieses stets zur Hand zu haben. Zum Beispiel in der Gefriertruhe.

Gute Gründe für die Gefriertruhe

Heutzutage wird in fast jedem Supermarkt Suppengrün angeboten. Fix und fertig portioniert als Bund oder in Plastikschale verschweißt. Doch oft fehlt es einzelnen Bestandteilen sichtbar an Frische und die Zusammenstellung ist zudem teurer als die Einzelpreise.

Wer selbst das Suppengrün aus frischer Ware zusammenstellt, steht spätestens beim Kochen vor einem Mengenproblem. Eine ganze Sellerieknolle ist einfach zu viel, wenn es nur darum geht, der Suppe lediglich ihre Würze zu geben.

Das Einfrieren bietet sich hier als eine Methode der längerfristigen Vorratshaltung an, die gleich mehrere Vorteile hat:

  • individuelle Zusammenstellung des Suppengrüns
  • Auswahl absolut frischer Produkte
  • Gemüse wird restlos verwertet
  • günstigerer Preis pro Portion
  • Zeitersparnis beim späteren Kochen

Was gehört alles ins Suppengrün?

Das Suppengrün ist eine Kombination aus verschiedenen Wurzelgemüsen und aromatischen Kräutern. Es wird oft auch als Kochgemüse, Suppengemüse oder Wurzelwerk bezeichnet. Die genaue Zusammensetzung variiert von Region zu Region. Folgende Gemüsesorten und Kräuter können dazugehören:

  • Wurzelgemüse: Möhren, Knollensellerie, Steckrüben, Wurzelpetersilie und Pastinaken
  • Lauchgemüse: Lauch und Zwiebeln
  • Kräuter: Petersilie, Thymian und Selleriekraut

Suppengrün vorbereiten

Nachdem der Einkauf getätigt oder das eigene Gemüsebeet abgeräumt ist, sollte mit dem Einfrieren des Suppengrüns nicht lange gewartet werden. Die Vitamine gehen sonst viel zu schnell verloren.

  1. Waschen Sie alle Gemüsesorten gründlich unter fließendem Wasser.
  2. Wurzeln wie Möhren können Sie gut mit einer Gemüsebürste säubern.
  3. Waschen Sie die Kräuter ebenfalls gründlich. Gerade wenn krause Petersilie verwendet wird, kann sich in ihren Blättern noch feiner Sand verstecken.
  4. Tupfen Sie die gewaschenen Kräuter mit Küchenkrepp trocken. Sie können dafür auch eine Salatschleuder verwenden.
  5. Schälen Sie das Wurzelgemüse dünn mit einem Sparschälmesser.
  6. Zerteilen Sie das Gemüse in Teilstücke.
  7. Befüllen Sie Gefrierbeutel mit allen Zutaten gleichmäßig.
  8. Drücken Sie die Luft aus den Gefrierbeuteln heraus und verschließen Sie sie fest. Nachdem Sie darauf Datum und Inhalt notiert haben, kommt das Gefriergut sofort in die Kühltruhe.

Tipps

Falls Sie das Gemüse später in feinen Stücken benötigen, können Sie es schon vor dem Einfrieren entsprechend klein schneiden, zum Beispiel in Ringe oder Würfel.

Die Mengen pro Portion Suppengrün

Suppen und Eintöpfe werden meist in größeren Töpfen gekocht. Dafür wird ein Bund bzw. Portion Suppengrün benötigt. Die Mengen sind nachfolgend beispielhaft aufgeführt:

  • 3 bis 4 Möhren
  • ein Viertel Knolle Sellerie
  • eine Petersilienwurzel
  • 4-5 Stängel Petersilie
  • eine halbe Stange Porree

Wer mag, kann zusätzlich noch eine kleine Pastinake, ein kleines Stück Steckrübe sowie ein paar Zweige Thymian nehmen.

Haltbarkeit und Verwendung

Eingefrorenes Suppengrün ist mindestens drei Monate haltbar. Es wird direkt aus der Gefriertruhe in die kochende Suppe gegeben.

Artikelbild: Shebeko/Shutterstock

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