Radieschen – Ein Genuss auch aus der Tiefkühltruhe

Die knackigen Radieschen sind bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Egal ob als Bund aus dem Supermarkt kommend oder frisch aus der Gartenerde gezupft. Kaum zu glauben, aber die roten Knollen lassen sich tatsächlich auch einfrieren.

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Radieschen können im Ganzen eingefroren werden

Nur frische Radieschen dürfen in die Truhe

Heute noch knackig frisch, morgen schon verschrumpelt. Wer kennt das nicht? Radieschen verlieren rasend schnell Feuchtigkeit und damit ihre Frische. Richtig lecker sind sie dann nicht mehr. Das Einfrieren lohnt sich bei solchen Exemplaren auch nicht, denn die Kälte bringt die alte Qualität nicht wieder hervor.

Das grüne Kraut muss weihen

Nur die runde Knolle wandert in den Mund, der begleitende Rest kommt vor dem Essen weg. Bei eingefrorenen Stücken ist das nicht anders. Hier wird alles Überflüssige schon vor dem Einfrieren entfernt. So bereiten Sie die Radieschen auf die Kälte vor:

  1. Schneiden Sie die Blätter und die Wurzelreste mit einem scharfen Messer ab.
  2. Reinigen Sie jetzt die Knollen mit kaltem Wasser.
  3. Lassen Sie die Radieschen auf Küchenkrepp abtropfen.
  4. Geben Sie die trockenen Radieschen in eine gut schließende Gefrierdose. Alternativ ist auch das Einfrieren in einem Gefrierbeutel möglich, der jedoch unbedingt gut verschlossen werden muss.

Radieschen kleben nicht zusammen

Während andere Gemüsesorten immer portionsweise abgepackt werden, ist das bei Radieschen nicht notwendig. Die kleinen runden Knollen lassen sich gut einzeln entnehmen. Das klappt aber nur, wenn die Radieschen absolut trocken in die Gefriertruhe kommen.

Wasser an Radieschen ist auch aus einem weiteren Grund zu meiden. Es würde zu Eis gefrieren, was wiederum die Qualität der Radieschen negativ beeinflusst.

Gefrierdose beschriften

Rote Radieschen in einem durchsichtigen Gefrierbeutel sind leicht zu erkennen. In einer farbigen Dose dagegen nicht. Verzichten Sie daher nicht auf das Beschriften. Wenn der Deckel in tiefgefrorenem Zustand geöffnet wird, kann er leicht aufplatzen.

Das Auftauen hat so seine Tücken

Gefrorene Radieschen, die ungeschützt an der frischen Luft auftauen, enttäuschen unsere Erwartungen:

  • sie trocknen aus
  • sind nicht mehr saftig

Tauen Sie Radieschen daher nur in einem geschlossenen Behälter auf, damit ihre Feuchtigkeit voll erhalten bleibt.

Tipps

Glasige Radieschen sind kein Zeichen von Fehlern beim Einfrieren, noch ein Hinweis auf Qualitätsverlust. Das ist viel mehr ihr typisches Aussehen nach dem Auftauen. Für den Verzehr sind sie nach wie vor bestens geeignet.

Monatelange Haltbarkeit

Die Knollen, die gern mit einem Hauch Schärfe daher kommen, überstehen 6 bis 8 Monate Eiseskälte. Selten müssen sie jedoch so lange in der Truhe ausharren, dafür sind sie als Snack zu gefragt. Wenn dennoch diese Zeit überschritten wurde, sollten Sie auf die Radieschen lieber verzichten. Das fällt nicht schwer, denn frische Radieschen werden in Supermärkten ganzjährig günstig angeboten.

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Alex Verrone/Shutterstock
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