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Rettich sollte nur gegart eingefroren werden

Rettich einfrieren – das klappt nur nach dem Garen

Manche mögen's scharf, und nicht immer muss es eine Chili sein. Der Rettich kann mit seiner Schärfe da sehr gut mithalten. Schwarzer Rettich ist sogar gesund und hilft bei winterlichen Erkältungen. Gegart kann Rettich auf Vorrat eingefroren werden.

Einfrieren ist unüblich

Rettich wird hierzulande gern roh gegessen. Vor allem im Süden des Landes wird er gern frisch und knackig in Biergärten serviert. Hinzu kommt, dass durch zahlreiche Sommer- und Wintersorten, die Rettichsaison insgesamt recht lang ist. Wenn die eine Sorte nicht mehr frisch verfügbar ist, kann mühelos auf eine andere ausgewichen werden.

Rohen Rettich nicht einfrieren

Rettich gehört zu den Gemüsesorten, die sehr viel Wasser enthalten. Dadurch ist das Gemüse ausgesprochen kalorienarm und dennoch schmackhaft. Für das Einfrieren ist ein derart hoher Wasseranteil jedoch von Nachteil. Bei Minustemperaturen dehnt sich das Wasser in den Zellen aus und sie platzen auf. Die Folge ist: matschiger Rettich, der einfach nicht mehr schmeckt.

Tipps

Frühlings- und Sommersorten sind nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar. Schwarzer Winterrettich dagegen lässt sich monatelang lagern. Er ist eine Alternative für alle, die den rohen Rettichgeschmack nach dem Einfrieren vermissen.

Rettich gegart einfrieren

Wenn der Rettich durchgegart ist, kann er jedoch gut eingefroren werden. Er wird dafür von der Schale befreit, geschnitten und fertig gekocht. Vor dem Tiefkühlen müssen die Rettichstücke vollständig abgekühlt sein. Das Einfrieren als eine Methode der Haltbarmachung ist für viele Rettichsorten geeignet. Darunter sind:

  • Weißer Rettich
  • Schwarzer Rettich
  • Roter Rettich
  • Chinesischer Rettich

Speisen mit Rettichanteil

Wegen seiner Schärfe wird der Rettich oft nur in kleinen Mengen und zusammen mit anderen Kochzutaten in eine Speise gegeben. Bei einem fertig gekochten Essen mit einem Rettichanteil stellt sich daher die Frage, ob übrig gebliebene Reste eingefroren werden können. Ja, das geht. Da der Rettich gegart ist, kann die gesamte Speise eingefroren werden. Es sei denn, andere Gründe sprechen dagegen.

Haltbarkeit

Da der Rettich vollständig gekocht in die Gefriertruhe kommt, sollte er innerhalb von drei Monaten aufgebraucht werden. Eine längere Lagerung ist nicht zu empfehlen, weil die Zeit die Konsistenz und Geschmack negativ beeinflusst. Das gilt auch für tiefgefrorene Speisen, die Rettich enthalten.

Zur Info: Verdorbenes Gemüse erkennen Sie gut an rotbraunen oder weißen Verfärbungen.

Artikelbild: k hattori/Shutterstock

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