Nützliche Pflanzen gegen weiße Fliegen

Hach, das duftet aber gut. Riechen Sie auch gerne den frischen Duft nach Zitrone oder Minze? Weiße Fliegen teilen Ihren Geschmack zum Glück nicht. Deshalb eignen sich einige Pflanzen, die besonders viel ätherische Öle enthalten, sehr gut, um die Schädlinge in die Flucht zu treiben. Dieser Artikel verschafft Ihnen einen Überblick über empfehlenswerte Sorten.

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Basilikum mögen Weiße Fliegen gar nicht

Pflanzen mit ätherischen Ölen

  • Basilikum
  • Thymian
  • Sellerie
  • Kopfsalat

Die genannten Kräuter und Gemüsesorten senden bestimmte Duftstoffe aus, die die weiße Fliege verabscheut. Kopfsalat und Sellerie lassen sich bestens ins Gemüsebeet integrieren. Allerdings ist bei Kopfsalat etwas Vorsicht geboten, da er Blattläuse anlockt. Diese Schädlinge machen sich ebenso durch Honig- oder Mehltau auf den Blättern bemerkbar. Thymian und Basilikum können Sie überdies in geschlossenen Räumen auf der Fensterbank kultivieren.

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Möchten Sie sicher gehen, dass die weißen Fliegen nicht nur von der betroffenen Pflanze abrücken und auf ein benachbartes Gewächs in sicherer Entfernung übergehen, sollten Sie natürliche Fressfeinde in den Garten locken. Die Schlupfwespe oder die Schwebfliege eignen sich dafür hervorragend. Ihren übrigen Pflanzen fügen sie keinen Schaden zu. Indem sie sich von den weißen Fliegen ernähren, reduzieren sie den Bestand jedoch gewissenhaft. Zudem leisten Sie als Gärtner einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Insektensterben, indem Sie den Fressfeinden ein Zuhause geben.

Geeignete Pflanzen für einen Pflanzensud

Während Pflanzen mit Duftstoffen die weiße Fliege nur in einem begrenzten Umfeld bekämpfen und Fressfeinde selbst Anforderungen an die Umweltbedingungen stellen, machen Sie den Schädlingen mit einem selbst hergestellten Pflanzensud garantiert den Garaus. Basilikum erweist sich auch hier als wahrer Alleskönner und auch der Knoblauch beweist eindrucksvoll, dass er nicht nur kulinarischen Wert besitzt. Brennnesseln gewinnen Sie ganz einfach in der freien Natur. Doch Achtung, pflücken Sie nur so viele Blätter, wie Sie wirklich benötigen. Ansonsten zerstören Sie den Lebensraum nützlicher Schmetterlinge.
So stellen Sie den Pflanzensud her:

  1. Weichen Sie die Blätter von Brennnesseln und Basilikum einige Tage in Wasser.
  2. Knoblauchknollen schneiden Sie hingegen in kleine Stücke und überbrühen sie mit heißem Wasser.
  3. Sud in eine Sprühflasche geben.
  4. Auf die Blattunterseiten sprühen.
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Daria Minaeva/Shutterstock

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