Weiße Fliegen mit Minze bekämpfen

Möchten Sie die weiße Fliege aus Ihrem Garten vertreiben, ist Minze die Pflanze Ihrer Wahl. Das Kraut enthält ätherische Öle, die einen Duft absondern, den weiße Fliegen nicht mögen. Sie hingegen werden den Geruch wahrscheinlich als angenehm empfinden. Probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich selbst von der Wirksamkeit gegen die Schädlinge.

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Weiße Fliegen mögen den Geruch von Minze nicht

Minze pflanzen

Standort

  • sonnig bis halbschattig
  • durchlässiger Boden
  • keine Staunässe
  • bei intensiver Sonneneinstrahlung hoher Wasserbedarf
  • ideale Unterpflanzung von Obstbäumen
  • Im Kübel auch auf dem Balkon oder auf der Fensterbank kultivierbar

Achtung: Minze breitet sich stark aus und entwickelt ein weitläufiges Wurzelwerk. Die Pflanze verdrängt auf diese Weise sowohl Unkraut als auch andere Pflanzen mit weniger Durchsetzungsvermögen.

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Sorte

Minze kommt in zahlreichen Arten vor. Am bekanntesten ist wohl die Pfefferminze, die das typische Aroma sinnbildlich verkörpert. Das Tolle an diesem natürlichen Bekämpfungsmittel ist, dass sich Minze auch kulinarische einsetzen lässt. Die verschiedenen Arten variieren durchaus im Geschmack. Welche Sorte Sie für die Bekämpfung der weißen Fliege einsetzen, ist eher irrelevant. Besonders empfehlenswert sind folgende Arten:

  • Indianerminze
  • Pferdeminze
  • oder Katzenminze

Katzenminze besitzt für Haustierhalter noch einen weiteren Vorteil. Die Vierbeiner lieben sowohl den Geschmack als auch den Geruch und knabbern leibend gerne an den Stielen. Katzenminze ist für Ihre Samtpfote vergleichbar mit einer Süßigkeit.

Ganzjähriger Schutz

Wenn Sie Ihre Minze nicht gerade im Topf anbauen, müssen Sie im Winter leider auf das Kraut verzichten. Freie Fahrt für die weiße Fliege? Wohl kaum! Trocknen Sie die Blätter und Stiele und reiben Sie diese mit dem Mörser in feines Pulver. Damit können Sie Duftsäckchen füllen, die Sie in der Wohnung aufhängen.

Übrigens: Minze vertreibt nicht nur weiße Fliegen, sondern hält auch Ameisen fern.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Tritippayanipha Thani/Shutterstock

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