Weiße Fliegen erfolgreich mit Rapsöl bekämpfen

Gewiss möchten Sie Schädlinge schnell wieder los werden, aber chemiebelastete Fungizide sind eindeutig der falsche Weg. Deshalb lesen Sie auf dieser Seite, wie Sie die Weiße Fliege mit einer eigens hergestellten Rapsöl Lösung ganz einfach von Ihren Pflanzen verbannen.

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Rapsöl schützt Pflanzen vor hungrigen Schädlingen

Wie funktioniert die Bekämpfung mit Rapsöl?

Ein Gemisch aus Wasser und Rapsöl legt sich wie ein Film über Ihre Pflanze. Diese nimmt dadurch keinerlei Schaden. Die weißen Fliegen gelangen aber nicht mehr an Sauerstoff und ersticken folglich.

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Welches Speiseöl eignet sich?

Für die Behandlung können Sie auf herkömmliches Rapsöl aus dem Supermarkt zurückgreifen. Es handelt sich demnach um eine sehr preiswerte Methode, den Schädling zu bekämpfen.
Falls Sie eine Ölpresse besitzen, können Sie das Rapsöl natürlich auch selber herstellen.

Rapsöl Mischung herstellen

  1. Mischen Sie eine Lösung aus 30 % Rapsöl und 70% Wasser.
  2. Füllen Sie die Lösung in eine Sprühflasche.
  3. Besprühen Sie die betroffene Pflanze mehrmals in zeitlichen Abständen.

Der richtige Zeitpunkt für die Anwendung

Wer das Verhalten der weißen Fliege schon einmal beobachtet hat, weiß, wie rege die Tiere teilweise um die Pflanze schwirren. Daher sollten Sie die Raps-Lösung am besten in den frühen Morgenstunden auf das Gewächs sprühen. Zum einen sind die Tiere dann noch träge und Sie haben bessere Chancen, den Großteil zu erwischen. Zum anderen besteht ein geringeres Risiko für den sogenannten Lupeneffekt. Hierbei handelt es sich um das Verbrennen der Blätter bei direkter Sonneneinstrahlung aufgrund kleiner Wasser Tröpfchen, die das Licht brechen.
Wenden Sie die Rapsöl-Lösung etwa alle vier bis fünf Tage an.

Weitere Tipps

  • Besprühen Sie vordergründig die Blattunterseiten.
  • Isolieren Sie die Pflanze von anderen Gewächsen, damit die weiße Fliege nicht umzieht.
  • Verbrauchen Sie die Rapsöl-Lösung möglichst zeitnah oder stellen Sie nur geringe Mengen her, da sich das Gemisch nicht lange hält.
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: IgorAleks/Shutterstock

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