Pfeifenstrauch

Ist der Pfeifenstrauch giftig? Worauf Sie achten müssen

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Der Pfeifenstrauch bezaubert mit seinen duftenden Blüten, doch die Schönheit birgt auch Risiken. Dieser Artikel beleuchtet die Giftigkeit verschiedener Arten und Hybride des Pfeifenstrauchs und gibt wertvolle Tipps zum Umgang mit der Pflanze.

Pfeifenstrauch Risiken
Die meisten Sorten des Pfeifenstrauchs sind ungiftig

Giftigkeit des Pfeifenstrauchs

Pfeifensträucher enthalten unterschiedliche toxische Bestandteile je nach Art und Kreuzung. Somit ist es wichtig, die spezifische Pflanze zu kennen, die in Ihrem Garten steht.

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Europäischer Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius)

Der Europäische Pfeifenstrauch, heimisch in Europa, ist leicht bis mäßig giftig. Toxine befinden sich hauptsächlich in Samen und Blättern. Obwohl schwere Vergiftungen selten sind, sollten empfindliche Personen und Tiere Vorsicht walten lassen.

Hybriden und andere Arten

Verschiedene Hybriden, die aus Kreuzungen mit asiatischen und nordamerikanischen Arten stammen, können höhere Toxizität aufweisen. Besonders in Haushalten mit Kindern oder Haustieren sollte der Verzehr aller Pflanzenteile vermieden werden.

Symptome einer Vergiftung

Vergiftungen durch Pfeifensträucher sind selten und meist mild. Typische Symptome sind:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Mundreizungen
  • Schwindel

Suchen Sie bei Auftreten dieser Symptome nach dem Verzehr von Pflanzenteilen ärztliche Hilfe auf.

Vorsichtsmaßnahmen

Folgende Maßnahmen helfen, das Risiko einer Vergiftung zu minimieren:

  • Verzehr vermeiden: Kein Teil des Pfeifenstrauchs sollte gegessen werden, einschließlich der Blüten, Blätter, Zweige oder Wurzeln.
  • Kinder und Haustiere schützen: Pflanzen Sie den Pfeifenstrauch so, dass er für Kinder und Haustiere unerreichbar ist.
  • Handschuhe tragen: Tragen Sie beim Schneiden oder Umpflanzen Handschuhe, um Hautreizungen zu verhindern.
  • Hände waschen: Waschen Sie Ihre Hände gründlich nach dem Kontakt mit der Pflanze.

Alternativen zum Pfeifenstrauch

Anstelle des Pfeifenstrauchs können ungiftige Alternativen gewählt werden, die ähnliche dekorative Eigenschaften bieten:

  • Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii): Mit duftenden Blüten, die viele Schmetterlinge anziehen und bis zu 3 Meter hoch werden.
  • Gartenjasmin (Jasminum officinale): Starke Duftnoten und geeignet zum Hochranken an Gittern oder Spalieren, mit einer Wuchshöhe bis zu 10 Metern.
  • Felsenbirne (Amelanchier): Produziert im Frühjahr attraktive Blüten und im Herbst farbenfrohe Blätter. Kann bis zu 6 Meter hoch werden und trägt essbare Beeren.
  • Deutzie (Deutzia): Ähnelt im Aussehen dem Pfeifenstrauch und blüht zur gleichen Zeit. Ungiftig und erreicht eine Höhe von 1,5 bis 2 Metern.