Wann hat die Petersilienwurzel Saison?

Petersilienwurzel erinnert an die Pfahlwurzel einer Pastinake. Ihr Aroma fällt intensiver und kräftiger aus und weist eine leicht süßliche Note auf. Da das Gemüse in Gewächshäusern kultiviert wird, ist die Saison ausgedehnt. Im Garten sieht es anders aus.

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Petersilienwurzeln sehen Pastinaken sehr ähnlich

So wächst Wurzelpetersilie

Hinter der Petersilienwurzel verbirgt sich die Art Petroselinum crispum subsp. tuberosum, die im Supermarkt ganzjährig erhältlich ist. Die Hauptsaison erstreckt sich von November bis Februar, was das Gewächs zu einem Wintergemüse macht. Gelegentlich findet die Ernte bereits im Oktober statt.

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Wachstum

Der Doldenblütler ist eine zweijährige Pflanze, die im ersten Jahr petersilienartige und aromatisch duftende Blätter bildet. Während der Wachstumssaison lagert die Pflanze Nährstoffe in die Wurzeln ein. Sie wachsen heran und dienen der Überdauerung, damit die Art im kommenden Frühjahr austreiben kann. Im zweiten Jahr findet die Blüten- und Fruchtentwicklung statt. Die Pfahlwurzeln sind dann nicht mehr für die Ernte geeignet, da sie Geschmack und Inhaltsstoffe verlieren.

Die Erträge positiv beeinflussen

Wurzelpetersilie wird im Freiland oder Gewächshaus kultiviert. Die Aussaat erfolgt zwischen März und April direkt im Freiland, denn dann nutzen Sie die Bodenfeuchte des Winters optimal aus. Je später Sie die Samen aussäen, desto eingeschränkter wachsen die Wurzeln und die Ernteerträge sinken. Bis sich die ersten Keimblätter zeigen, vergehen zwischen 15 und 20 Tage. Das Saatgut keimt eher unregelmäßig und langsam.

Richtig aussäen:

  • auf einen Reihenabstand von 30 Zentimeter achten
  • sieben Zentimeter Platz zwischen den Pflanzen gewähren
  • Samenkörner ein bis zwei Zentimeter tief in den Boden drücken
  • Substrat gleichmäßig feucht halten
  • regelmäßig Unkräuter zupfen

Ansprüche

Sobald die Wurzeln wachsen, ist eine abgestimmte Wasserversorgung notwendig. Die krautige Pflanze erfordert einen lockeren und gut durchlässigen Boden. Das fördert nicht nur das Wachstum, sondern trägt auch zu einer besseren Ernte bei. Ist der Untergrund stark verdichtet, staunass oder steinig, zeigen die Pfahlwurzeln oft Verkrümmungen. Der Standort bietet sonnige und warme Bedingungen.

Pflege

Bis Mitte Juni sollten Sie die Pflanzen regelmäßig gießen, sodass der Boden gut feucht aber nicht nass ist. Entfernen Sie unerwünschte Beikräuter, denn die Petersilienwurzel gilt als weniger konkurrenzstark und wird schnell überwachsen. Frost stellt für die Wurzeln keine Gefahr dar.

Hinweise zur Ernte

Während der Vegetationsperiode sollten Sie darauf verzichten, Blätter zu pflücken. Je mehr Blattmasse eine Pflanze verliert, desto eingeschränkter ist das Wurzelwachstum. Im Spätherbst beginnt das Ausgraben der ausgereiften Überdauerungsorgane. Sie können das Wintergemüse den gesamten Winter über frisch ernten. Das Gewächs befindet sich zu dieser Zeit in einer Pause, sodass das Wachstum stagniert und die Pfahlwurzeln bis zum Frühjahr ihre Frische behalten.

Tipps

Wählen Sie einen frostfreien Tag und lockern Sie den Boden entlang der Reihen mit einem Sauzahn auf. Ziehen Sie die Wurzelpetersilie am Blattschopf aus der Erde.

Text: Christine Riel
Artikelbild: Lepas/Shutterstock

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