Muschelzypresse braune Nadeln
Braune Nadeln sind nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen

Die Muschelzypresse wird braun – Ursachen und Bekämpfung

Dass eine Muschelzypresse im Laufe ihres Lebens braune Nadeln bekommt, ist ein natürlicher Vorgang. Wenn allerdings die Triebspitzen braun werden, liegen entweder eine Erkrankung oder ein Pflegefehler vor. Was Sie tun können, wenn Ihre Muschelzypresse braun wird.

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Braune Nadeln als natürlicher Vorgang

Eine Muschelzypresse kann viele Jahre alt werden. Es ist ganz natürlich, dass im Laufe der Zeit Nadeln vor allem im Inneren braun werden. Begünstigt wird das Braunwerden durch einen zu dunklen Standort. Meist fallen die braunen Nadeln ab und der Gärtner merkt das kaum.

Bleiben viele braune Nadeln hängen, schütteln Sie sie ruhig ab. Dadurch bekommt die Pflanze im Inneren mehr Licht.

Braune Triebspitzen – Woran kann das liegen?

Verfärben sich die Triebspitzen braun und verändert sich auch die Farbe der Nadeln außen, kann das verschiedene Ursachen haben:

  • Pflanze steht zu dunkel oder zu kühl
  • zu trockenes Substrat
  • Staunässe
  • Pilzbefall
  • Schädlingsbefall

Stellen Sie die Schale oder das Pflanzgefäß an einen helleren Standort, vermeiden Sie aber zu viel direkte Sonne. Gießen Sie mit Regenwasser und sorgen Sie dafür, dass das Gießwasser abfließen kann, damit keine Staunässe entsteht.

Was tun bei Pilzerkrankungen?

Pilzerkrankungen der Muschelzypresse erkennen Sie an den dunklen Punkten, die sich auf den braun gewordenen Nadeln und Trieben befinden. Dabei handelt es sich um Pilzsporen.

Schneiden Sie betroffene Pflanzenteile ab und entsorgen Sie sie im Hausmüll.

Bei einem starken Befall sollten Sie Fungizide einsetzen, um die Muschelzypresse vor dem Absterben zu retten.

Optimale Pflege verhindert das Braunwerden der Blätter

Um zu verhindern, dass die Muschelzypresse braun wird oder braune Nadel bekommt, ist eine optimale Pflege die beste Vorbeugung.

Achten Sie darauf, dass die Temperaturen nicht zu niedrig sind. Muschelzypressen mögen es, wenn es im Sommer mehr als 20 Grad warm ist. Im Winter sollten die Temperaturen zwischen 5 und 18 Grad liegen.

Überprüfen Sie die Muschelzypresse regelmäßig auf Schädlingsbefall und ergreifen Sie beim Auftreten sofort entsprechende Maßnahmen.

Tipps

Die Muschelzypresse ist wie alle Zypressenarten giftig. Tragen Sie bei der Pflege unbedingt Handschuhe, da der Pflanzensaft allergische Reaktionen auf der Haut hervorrufen kann.

Text: Sigrid Hestermann

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