Ist das Mädchenauge giftig?

Das Mädchenauge (Coreopsis) ist aufgrund seiner langen Blütezeit eine geschätzte Blühpflanze in vielen Gärten. Da viele wie das Mädchenauge traditionell in Bauerngärten angepflanzte Stauden sowohl therapeutische als auch giftige Wirkungen entfalten können, stellt sich auch beim Mädchenauge die Frage nach einer möglichen Giftigkeit.

Mädchenauge essbar
Das Mädchenauge ist für Mensch und Tier ungefährlich

Eine Pflanzenart für bedenkenlose Zier im Garten

Im Gegensatz zu vielen anderen Blühpflanzen ist das Mädchenauge nicht giftig. Sie brauchen also beim Rückschnitt der Pflanzen nicht notwendigerweise Handschuhe zu tragen, da in der Regel keinerlei Hautreizungen zu erwarten sind. Damit ist das relativ einfach zu pflegende Mädchenauge in für Kinder und Haustiere zugänglichen Gärten eine gute Alternative zu den folgenden, teilweise stark giftigen Blühpflanzen:

  • Fingerhut
  • Riesenbärenklau
  • Engelstrompete
  • Eisenhut
  • Ginster

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Blühendes Grün für Tiergehege

Aufgrund des für Hunde, Katzen und auch Schildkröten ungiftigen Krauts eignet sich das Mädchenauge auch als Bepflanzung für sommerliche Auslaufgehege von Haustieren. Ziehen Sie Jungpflanzen unter Umständen zunächst in einem Topf heran, bevor Sie diese im Tiergehege auspflanzen. So verhindern Sie, dass Fraßschäden gleich das Ende der ganzen Pflanze bedeuten.

Tipps

Auch wenn das Mädchenauge zu den ungiftigen Schönheiten im Garten zählt, eine erstaunlich große Zahl an hübsch blühenden Pflanzen im Garten wirkt mitunter stark giftig auf Menschen und Tiere. Das sollte zwar kein Grund zur Hysterie sein, es schadet aber auch nicht, für Notfälle die Telefonnummer des Giftnotrufs in der Nähe des Telefons zu notieren.

Text: Alexander Hallsteiner

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