Blauraute – aromatisch duftend und dennoch giftig?

Dass die Blauraute intensiv duftet, wird keinem entgehen. Auch dass dieser Duft angenehm ist, sind sich alle sofort einig. Doch etwas kann niemand erkennen, so sehr er sich ihr auch nähert: ob dieser Duft auch Gefahren birgt. Ist die Blauraute nur duftend oder auch giftig?

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Die Blauraute ist weder für uns noch für Bienen giftig

Können sich so viele Bienen irren?

Die Blauraute ist eine Bienenweide. Von Juli bis August zieht sie mit ihrem würzigen Duft unzählige Bienen magnetisch an, ernährt sie mit ihren köstlichen Nektar. Daraus machen die Insekten den für uns so gesunden Honig. Es kann doch einfach nicht sein, dass in dieser lila blühenden Pflanze auch Giftstoffe schlummern. Können sich so viele Bienen irren? Oder machen ihnen Giftstoffe womöglich nichts aus?

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100 % Entwarnung

Die Blauraute ist nicht giftig. Für Bienen nicht, und für uns auch nicht! Das gilt für alle Sorten dieser asiatischen Steppenpflanze. Und jetzt, wo wir darüber aufgeklärt sind, dürfen wir sie sorglos viele Jahre genießen. Denn die Blauraute ist winterhart und begleitet uns treu durch Hitze und Schnee.

  • enthält keinerlei giftige Stoffe
  • kann bedenkenlos gepflanzt werden
  • keine Gefahr bei Berührung, z. B beim Schneiden

Tipps

Vermehren Sie die Blauraute aus dem jährlich anfallenden Schnittmaterial. Das nützliche Insektenvolk im Garten wird sich darüber freuen.

Nutzung der Inhaltsstoffe

Die ätherischen Öle des Sibirischen Lavendels sind nicht nur ungiftig. Sie werden sogar von Menschen genutzt. Als mildes Anregungsmittel beispielsweise oder als Kräutertabak.

Je mehr Sonne diese Pflanze bekommt, umso würziger werden ihre Blätter und Blüten. Im sonnigen Frankreich wird sie daher gern als Lavendelersatz gepflanzt.

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: d murk photographs/Shutterstock

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