Laub als natürliche Mulchschicht

Viele Gärtner lassen das herabfallende Laub ganz bewusst im Garten liegen. Reine Faulheit? Nein, ganz im Gegenteil. Laub ist der natürlichste Dünger, den Sie dem Boden verabreichen können. Erfahren Sie hier, wie Sie die welken Blätter zum Mulchen nutzen.

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Laub kann gut als günstiger Mulch verwendet werden

Vorteile

Mulch (175,11€ bei Amazon*) aus Laub ist die kostengünstigste Methode, Ihren Gartenboden mit Nährstoffen anzureichern. Indem Sie die herabfallenden Blätter nicht entsorgen, sparen Sie sich die Anschaffung teurer Düngemittel. Zudem gibt es keinen natürlicheren Dünger als das organische Material.
Selbstverständlich bereitet es auch viel weniger Arbeitsaufwand, das Laub nicht aufzusammeln, sondern lediglich im Garten zu verteilen. Sie senken sogar im doppelten Sinne die notwendigen Pflegemaßnahmen: Unkraut hat es schwer, sich seinen Weg an die Erdoberfläche durch eine dichte Laubschicht zu bahnen. Möchten Sie sich im nächsten Frühjahr nicht mit der Unkrautentfernung abmühen, tragen Sie einfach eine Mulchschicht aus Laub auf Ihren Beeten auf.

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Frostschutz für Stauden

  1. Laub aufsammeln
  2. vier Holzstäbe um die Staude herum in die Erde stecken
  3. mit Draht eine Einfriedung um die Stäbe basteln
  4. das Viereck mit Laub füllen

Laub zu Mulch verarbeiten

  1. Laub sammeln
  2. rund zwei Wochen ruhen lassen
  3. anschließend im Garten verteilen

Kleine Helfer

Bei der Zersetzung des Laubs kommen Ihnen kleine Mikroorganismen zur Hilfe. Diese ernähren sich von den welken Blättern. Anschließend scheiden sie diese als Humus wieder aus.

Worauf achten

  • Eichen-, Kastanien- und Walnussbaumlaub ist meistens zu groß, um daraus direkt Mulch zu gewinnen. Zuvor sollten Sie es klein häckseln.
  • Verteilen Sie das Laub auch in den Gartenecken. Viele Tiere finden hier ein Winterquartier.
  • Achten Sie darauf, dass Laub nicht zu hoch zu schichten. Bildet sich Nässe, nistet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit der Pilz der Schlechtwetterpilz ein, der Mehltau verursacht.
Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Hirundo/Shutterstock

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