Glücksklee anbauen
Glücksklee kann sowohl im Garten als auch als Topfpflanze gezogen werden

Glücksklee im Topf oder ins Freiland pflanzen

Glücksklee lässt sich im Topf mehrjährig ziehen. Sie können die Zierpflanze sogar direkt ins Freiland pflanzen. Allerdings ist Glücksklee nur bedingt winterhart. Außerdem breitet sich die Zierpflanze unter günstigen Bedingungen stark im Garten aus und gilt deshalb bei manchen Gärtnern als Unkraut.

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Welcher Standort eignet sich für Glücksklee?

Glücksklee stellt keine großen Ansprüche an den Standort. Er möchte allerdings gern mehrere Stunden Sonne pro Tag bekommen – auch wenn er im Topf gezogen wird.

Wie sollte die Erde beschaffen sein?

Als Substrat eignet sich normale Gartenerde. Sie sollte wasserdurchlässig sein, sodass keine Staunässe entsteht.

Für Glücksklee im Topf verwenden Sie Blumenerde oder ein Gemisch aus Gartenerde und reifem Kompost.

Wann ist die beste Pflanzzeit?

Glücksklee dürfen Sie erst direkt ins Gartenbeet einpflanzen, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Vor Ende Mai sollten Sie die Pflanzen nicht nach draußen bringen.

Wann blüht Glücksklee?

Glücksklee blüht im Freiland von Juni bis Oktober. Die Blüten sind je nach Sorte weiß oder weiß-rosa.

Wie wird Glücksklee vermehrt?

Die Vermehrung ist möglich über:

  • Samen
  • Stecklinge
  • Absenker
  • Teilung

Ausgesät wird Glücksklee im Herbst, wenn Sie die Pflanzen im Topf im Winter verschenken möchten. Wichtig ist ein heller und warmer Standort für die Anzuchttöpfe.

Stecklinge können Sie jederzeit schneiden – am besten ist jedoch das Frühjahr geeignet.

Ist Glücksklee winterhart?

Glücksklee ist nur bedingt winterhart. Für kurze Zeit übersteht er minus zehn Grad. Es ist aber sicherer, ihn im Winter ins Haus zu holen und frostfrei zu überwintern.

Steht der Glücksklee im Freiland, graben Sie die Zwiebeln im Herbst aus und pflanzen sie in kleine Töpfe. Zuvor müssen Sie noch grüne Blätter abschneiden.

Wie giftig ist Glücksklee?

Die Blätter des Glücksklees können Sie sogar essen. Dennoch ist Vorsicht gebeten, weil sie viel Oxalsäure enthalten. Bei großen Mengen besteht die Gefahr von Magen- und Darmproblemen.

Tipps

Glücksklee wird so gern als Glücksbringer verschenkt, weil die meisten Arten vier Blätter tragen. Es handelt sich dabei allerdings nicht um Blätter, sondern um Blattflügel. Mit dem einheimischen Klee ist Glücksklee nicht verwandt.

Text: Sigrid Hestermann

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