Das Wachstum der Felsenbirne

Die verschiedenen Sorten der Felsenbirne erleben in vielen Privatgärten und Parkanlagen heutzutage eine Renaissance, da sie mit hübschen Blüten und einer prachtvollen Herbstfärbung über eine äußerst dekorative Optik verfügen. Die strauch- oder baumartig wachsende Felsenbirne legt aber auch beim Wachstum eine durchaus angenehme Geschwindigkeit an den Tag.

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Felsenbirnen können eine beachtliche Größe erreichen

Kräftiger Wuchs und doch im Zaum zu halten

Je nach Sorte und Standort wächst eine Felsenbirne in der Höhe um etwa 20 bis 60 cm pro Jahr. So lassen sich Felsenbirnen im Laufe der Jahre zu Hecken oder Obelisken formen. Gleichzeitig macht die Pflege der Felsenbirne aber auch nicht zu viel Arbeit, da sich die Pflanzen mit maximal einem Rückschnitt pro Jahr im Zaum halten lassen.

Verschieden stark wachsende Felsenbirnen für unterschiedliche Aspekte der Gartengestaltung

Das Wachstum pro Jahr hängt bei den Felsenbirnen zu einem gewissen Grad auch davon ab, welche maximale Höhe die jeweilige Sorte erreichen kann. Die folgenden Sorten sind daher auch unterschiedlich gut für Hecken oder als Solitärpflanzen geeignet:

  • Baumfelsenbirne (Amelanchier arborea): mehr als 6 m Wuchshöhe möglich
  • Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis): zwischen 1 und 3 m Wuchshöhe
  • Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii): etwa 4 bis 6 m Wuchshöhe
  • Ährige Felsenbirne (Amelanchier spicata): zwischen 0,5 und 2 m Wuchshöhe

Tipps

Die Früchte der Felsenbirne sind essbar. Eine fruchtende Hecke aus kräftig wachsenden Felsenbirnen kann daher nicht nur als Lebensraum für Tiere dienen, sondern auch Rohmaterial für gesunde Säfte und Marmeladen liefern.

Text: Alexander Hallsteiner
Artikelbild: TasfotoNL/Shutterstock
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