Blumenzwiebeln gießen – die Regenmenge bei Bedarf ergänzen

Blumen, die aus Zwiebeln treiben, sind nur einen Teil des Jahres oberirdisch „anwesend“. Dann ist auch ein deutliches Wachstum erkennbar. Dass dafür Wasser von Nöten ist, leuchtet jedem Gärtner ein. Doch muss wirklich die Gießkanne bewegt werden?

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Frühjahrsblüher im Freien werden mit ausreichend Regenwasser versorgt

Einheimische Arten

Blumenzwiebeln, die ihren Ursprung in unseren Breitengraden haben, fügen sich in die Natur harmonisch ein. Das bedeutet auch, mit den gegebenen Lebensbedingungen ohne weitere Unterstützung auszukommen.

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Einheimische Arten blühen früh im Jahr, wenn das Wetter weder heiß noch allzu trocken ist. Für ihre Wasserversorgung sorgt der Regen. Nur wenn dieser für längere Zeit ausbleibt und die Erde zu sehr austrocknet, sollten Blumenzwiebeln extra gegossen werden.

Hinweis:
Blumenzwiebeln im Balkonkasten und Blumenzwiebeln in der Wohnung schöpfen aus begrenzten Wasserreserven und müssen daher öfter gegossen werden.

„Eingewanderte“ Blumenzwiebeln

Die Exoten in der Zwiebelfamilie kommen erst nach dem Frost in die Erde, wenn die Tage allgemein sonniger und wärmer werden. Jede Art hat eigene Vorstellungen von einer gelungenen Bewässerung. Deswegen sollten Sie sich über die gesetzte Art genau informieren.

Tipps

Nach dem Setzen der Blumenzwiebeln, sollte der Boden gleichbleibend feucht bleiben. Um ein Austrocknen zu verhindern, sollte darüber eine Mulchschicht verteilt werden.

Wasserbedarf während der Blühphase

Während sich die Blüten entwickeln, ist der Wasserbedarf leicht erhöht. Das gilt im Prinzip für alle Blumenzwiebelsorten.

  • je größer die Blütenköpfe, umso höher ist der Wasserbedarf
  • stehende Nässe ist aber zu vermeiden
  • sonst faulen die Zwiebeln

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Ninelro/Shutterstock

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