Aloe vera stammt vermutlich aus Afrika

Die Aloe vera wird nicht nur als außergewöhnlich aussehende Zimmerpflanze geschätzt, sondern vor allem wegen der in ihr enthaltenen Wirkstoffe. Sie ist eine uralte Heil- und Nutzpflanze, deren Ursprung nicht eindeutig bestimmt ist.

Woher kommt Aloe vera?
Wahrscheinlich ist die Aloe vera in Afrika beheimatet

Herkunft und Verbreitung

Die Aloe vera gehört zu der Gattung Aloen aus der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Die Aloe-Pflanzen waren in der Heilkunde sowie als Räuchermittel schon im 2. und 3. Jahrtausend vor Christus in Indien und Babylonien im Gebrauch. Besonders geschätzt und teuer bezahlt wurde das dunkelbraune wohlriechende Holz der Aloe, das in der Antike von Griechen und Römern, später auch in Byzanz zur Atempflege gekaut wurde. Schon damals wurde Aloe bei der Herstellung feiner Salben verwendet.

Durch die Araber gelangte die Aloe zu Zeiten der Kreuzzüge nach Europa. Im Mittelalter wurde sie als heilende Pflanze in Klostergärten gezüchtet. Im angelsächsischen Schrifttum erscheint die Aloe bereits im 10. Jahrhundert, in deutschen Arzneibüchern seit dem 12. Jahrhundert. Der bittere Saft diente früher bei der Bierherstellung gelegentlich als Hopfenersatz und noch im 19. Jahrhundert als Mittel gegen Brandwunden.

Verwendung und Anbauländer

Das Gel, das aus den Blättern der Echten Aloe vera gewonnen wird, findet Verwendung bei der Herstellung von Kosmetika, Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln und in der Pharmazie. Aus diesem Grund wird Aloe vera in vielen tropischen und subtropischen Klimazonen zu kommerziellen Zwecken angebaut:

  • Süden der USA, Mexiko, Karibik,
  • Afrika,
  • Spanien und Kanarische Inseln,
  • Indien.

Auch die Blätter Ihrer Zimmer-Aloe können Sie bei Verbrennungen, Verletzungen und Hautirritationen nutzen. Es wirkt kühlend, beruhigend, entzündungshemmend und antiseptisch.

Tipps & Tricks

Die wild wachsenden Aloe-Arten sind seit 1973 durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt.

Text: Nane Busse

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