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Die Tigeraloe fühlt sich in Kaktuserde wohl

So pflegen Sie Ihre Tigeraloe – Tipps und Tricks

Die Tigeraloe oder Aloe variegata gehört zu den Sukkulenten und ist sehr pflegeleicht. Um sie zum Blühen zu bringen, ist allerdings ein wenig Aufwand erforderlich. Da die Tigeraloe giftig ist, sollte sie nicht in Reichweite von kleinen Kindern stehen.

Die Aloe variegata richtig pflanzen

Pflanzen Sie Ihre Tigeraloe am besten in Kakteenerde. Normale Blumenerde lockern Sie mit etwas Sand auf. Da die Aloe variegata keine Staunässe verträgt, legen Sie am Topfboden eine Drainageschicht an. So kann überschüssiges Wasser gleich ablaufen.

Mit einer Höhe von bis zu 30 Zentimetern benötigt sie keinen besonders großen Blumentopf und muss nicht oft umgetopft werden. Möchten Sie Ihre Tigeraloe zur Blüte anregen, dann gewähren Sie ihr eine Trockenzeit mit anschließender Simulation der Regenzeit.

Das richtige Gießen und Düngen der Tigeraloe

Wie alle Sukkulenten braucht die Tigeraloe nicht viel Wasser, denn sie ist an Trockenheit gewöhnt. Lassen Sie die oberste Bodenschicht vor dem nächsten Gießen ruhig ein wenig antrocknen, das schadet der Pflanze nicht. Achten Sie auch darauf, dass sich kein Wasser in den Blattachseln staut, dies führt leicht zu Fäulnis. Es ist besser, die Tigeraloe nur direkt an den Wurzeln zu gießen.

Für die Aloe variegata eignet sich spezieller Kakteendünger, den Sie in das Gießwasser mischen können. So werden die Nährstoffe optimal verteilt. Düngen Sie Ihre Tigeraloe nur während der Vegetationsperiode von April bis September etwa alle zwei bis Wochen.

Eignet sich die Tigeraloe für Hydrokultur?

Zwar lässt sich die Tigeraloe auch in Hydrokultur halten, aber ideal ist diese Kulturform für diese Sukkulente nicht. Sie verträgt Trockenheit deutlich besser als zu viel Feuchtigkeit. Geben Sie ihr daher niemals so viel Wasser, dass die Anzeige auf „ideal“ steht, sondern maximal so viel, dass gerade eben die minimale Wassermenge angezeigt wird. So übersteht Ihre Aloe variegata auch einen mehrwöchigen Urlaub ohne Probleme.

Das Wichtigste in Kürze:

  • sehr pflegeleicht
  • braucht viel Licht und Wärme
  • verträgt Trockenheit besser als Staunässe
  • wenig gießen
  • von April bis September alle 2 bis 4 Wochen düngen

Tipps

Wenn Ihre Tigeraloe nicht blüht, dann ist sie vielleicht zu jung dafür, sie steht zu dunkel oder sie „vermisst“ die Trocken- und Regenperioden ihrer Heimat.

Text: Ursula Eggers Artikelbild: Ekaterina Lin/Shutterstock

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