Die eigenen Zwiebeln anpflanzen

Zwiebeln sind beliebt und aus der Küche nicht mehr wegzudenken, denn sie verleihen den meisten Gerichten einen aromatischen Geschmack. Wer die Möglichkeit besitzt, Zwiebeln selber anzupflanzen, kann die anspruchslosen Knollen ohne großen Aufwand kultivieren.

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Der Anbau von Zwiebeln gelingt meist gut

Wo werden die Zwiebeln am besten angebaut?

Der beste Standort für ein Zwiebelbeet muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • leicht sandiger Boden
  • humose Beschaffenheit der Erde
  • reichlich Nährstoffe

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Die Erde muss gut gelockert und unkrautfrei sein. Nach der der Ernte im Herbst kann für die Frühjahrspflanzung schon gedüngt werden. Eine frische Düngung vertragen die Zwiebeln nicht. Besser ist die Einarbeitung von reifem Kompost bei der Vorbereitung des Beetes im Frühjahr.
Auf dem Balkon ist ein Zwiebelanbau in ausreichend tiefen Töpfen und Blumenkästen (13,16€ bei Amazon*) ebenfalls möglich. Die Erde sollte auch hier frisch, locker und voller Nährstoffe sein.

Zwiebeln richtig kultivieren

Zwiebeln können über Samen oder Stecklinge angebaut werden.

Der Anbau mittels Samen

Die Samen kommen bereits im Herbst in die Erde. Man sät dünn in Reihen mit ca. 25 cm Abstand aus. Über die Winterzeit können sich die Zwiebeln dann entwickeln. Schon im späten Frühjahr des kommenden Jahres kann geerntet werden.

Kultur mit Steckzwiebeln

Der Anbau über Steckzwiebeln ist beliebter und beginnt Ende April, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Die kleinen Zwiebeln werden in Reihen mit etwa 25 cm Abstand in den lockeren Boden gesteckt. Dabei kommt alle 15 cm eine Steckzwiebel so weit in die Erde, dass höchstens noch ein Drittel herausschaut.

Pflegemaßnahmen

Da das Beet bei der Vorbereitung, bzw. schon im Herbst gedüngt wurde, kann jetzt auf eine Düngergabe verzichtet werden.
Zwiebeln lieben eine mäßige Feuchtigkeit. Sie sollten aber nur in Trockenperioden sparsam gewässert werden. Es ist darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht. Sie lässt die Zwiebeln faulen.

Zwiebeln ernten und lagern

Sobald sie eine schöne Knolle gebildet haben, bereiten sich die Zwiebeln auf die Winterzeit vor und schicken alle Nährstoffe in die Knolle. Das Grün erhält nur noch wenig Nahrung und wird langsam braun. Wenn die Stängel umknicken, sind die Zwiebeln reif und können aus der Erde gezogen werden.
Vor der Einlagerung müssen sie jedoch noch ausreichend nachtrocknen. Dazu kann man die Ernte in luftigen Kisten an einem trockenen Ort aufbewahren oder die Zwiebeln in mehreren Buschen zusammen binden und luftig aufhängen.
Wenn die Zwiebeln liegend trocknen, müssen sie von Zeit zu Zeit gewendet werden.
Sobald die äußeren Zwiebelhäute trocken sind, können die Knollen dunkel, luftig und trocken eingelagert werden. Vorher schüttelt man die überschüssige Erde ab, kürzt die Wurzeln und schneidet den Stiel bis auf 5 cm ab.


Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Inga Gedrovicha/Shutterstock

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