Die Zaunwinde gehört zu den leicht giftigen Pflanzen

Zaunwinden gelten seit Jahrhunderten als Heilpflanze. Da die Rankpflanze jedoch giftig ist, findet sie in der Naturheilkunde kaum Anwendung. Beim Verzehr der Blüten oder einer Zubereitung aus Tee aus Zaunweide sind Vergiftungserscheinungen nicht auszuschließen.

Zaunwinde essbar
Alle Arten der Zaunwinde sind leicht giftig

Zaunwinde ist leicht giftig

Zaunwinden enthalten eine Reihe von Inhaltsstoffen, die zum Teil leichte Vergiftungen auslösen können. Wenn auch die Folgen meist nicht gravierend sind, ist von der Anwendung als Heilpflanze abzuraten.

Unter anderem enthält die Zaunweide folgende Inhaltsstoffe:

  • Gerbstoff
  • Gerbsäure,
  • Tannine
  • Glykoside
  • Tannine

Alle Pflanzenteile der Zaunwinde sind giftig: Blätter, Blüten und Wurzeln.

Zaunwinde in der Naturheilkunde

Da sich die Zaunwinde kaum richtig dosieren lässt, wird sie in der Naturheilkunde so gut wie nie eingesetzt. Allenfalls werden Tinkturen empfohlen, die bei Entzündungen wirksam sein sollen.

Tipps

Auch wenn es häufiger beschrieben wird: Zaunwinde gehört nicht zu den essbaren Pflanzen. Wegen der enthaltenen giftigen Stoffe kann es zu halluzinogenen Ausfällen kommen.

Text: Sigrid Hestermann

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