Was tun, wenn die Yucca-Palme braune Blätter bekommt?

Wie jede andere Pflanze kann auch die Yucca-"Palme" - die eigentlich gar keine Palme, sondern ein Agavengewächs ist - krank werden. Braune Blätter deuten dabei auf verschiedene Pflegefehler hin, wobei die Verfärbung in der Regel auf zu viel Feuchtigkeit zurückzuführen ist.

Palmlilie braune Blätter
Die Yucca-Palme wird meist von den Blattspitzen her braun

Die häufigsten Ursachen für braune Blätter

Meist vertrocknen die Blätter der Yucca von den Blattspitzen her, bis schließlich das ganze Blatt braun und vertrocknet aussieht. Begehen Sie nicht den Fehler und schneiden Sie die braunen Blattspitzen ab, das sieht nicht nur sehr merkwürdig aus, sondern bringt de facto auch nichts. Die Schnittstelle wird wieder eintrocknen und sich braun färben. Besser ist es, mit den braunen Blattspitzen zu leben bzw. die betroffenen Blätter ganz abzuschneiden. Gänzlich vertrocknete Blätter lassen sich auch einfach abzupfen.

Wassermangel / zu viel Wasser

Ganz gleich ob draußen oder drinnen: Hat die Yucca braune Blätter, so liegt dies fast immer an einem Übermaß an Wasser. Die Pflanzen sollten nur mäßig gegossen werden und brauchen eine gute Drainage, damit überschüssiges Gieß- oder (bei ausgepflanzten Exemplaren) Regenwasser rasch abfließen kann. Steht die Pflanze dauerhaft zu feucht, verfaulen die Wurzeln. Werden schließlich Stamm und Triebe weich, ist die Pflanze in der Regel nicht mehr zu retten – lediglich abgeschnittene, noch gesunde Triebe lassen sich als Stecklinge einpflanzen.

Überdüngung

Auch eine Überdüngung kann zu einer Braunfärbung der Blätter führen. Düngen Sie die Pflanze mäßig und vor allem nur währen der Wachstumssaison zwischen März und September – im Winter benötigt die Yucca eine Ruhephase. Palmlilien im Garten wie beispielsweise Yucca filamentosa oder Yucca gloriosa müssen gar nicht gedüngt werden, sie versorgen sich selbst.

Tipps

Bekommt die Zimmer-Yucca während der Wintermonate braune Blätter, so könnte dies auch an einem Mangel an Licht und / oder an der trockenen Heizungsluft liegen.

Text: Ines Jachomowski
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