Die Samen der Ulme

Die Ulme ist in Europa weit verbreitet. Um den Laubbaum ranken sich nicht nur zahlreiche Geschichten aus der Mythologie, je mehr Sie über die Eigenschaften der Ulme wissen, umso interessanter wird sie. Haben Sie die Samen der Ulme schon einmal genauer betrachtet? Sie dienen nicht nur der Baumbestimmung, mit dem richtigen Wissen können Sie sich aus ihnen sogar ein eigenes Bäumchen ziehen. Hier erfahren Sie darüber hinaus, wie Sie Ulmen Samen auch noch auf andere Weise nutzen können.

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Ulmen sind Lichtkeimer

Das Aussehen

Ulmen Samen unterscheiden sich optisch stark von anderen Pflanzen Samen und sind daher einfach zu identifizieren. Sie sind von einem Flügel umschlossen, wobei es sich um eine Nussfrucht handelt. Der Samen ist rund und flach und besitzt eine papierartige Hülle. Je nach Ulmen Art befindet er sich entweder mittig oder etwas außerhalb der Fruchthülle.

Verbreitung

Unmittelbar nach der Blüte im Frühling bilden sich die Ulmen Samen. Abhängig von Wind und Wetter fallen Sie sogleich zu Boden oder verweilen etwas länger als die Blüte am Baum. Da es sich bei den Früchten der Ulme um Gleitflieger handelt, ist der Wind einer der wichtigsten Faktoren für die Fortpflanzung. Darüber hinaus vermehrt sich die Ulme auch durch im Wasser lebende Tiere, an denen sich die Samen anheften.

Ulmen Samen kaufen

Möchten Sie sich eine eigene Ulme heran ziehen? Samen erhalten Sie fast überall. Für den Erwerb kommen folgende Möglichkeiten in Betracht:

  • Ulmen Samen selber sammeln
  • der Erwerb in der Baumschule
  • der Erwerb im Internet

Eine Ulme aus Samen ziehen

Bei der Anzucht müssen Sie beachten, dass Ulmen Samen nur zwei bis drei Tage keimfähig sind. Außerdem handelt es sich um Lichtkeimer. Das bedeutet, beim Pflanzen müssen die Samen auf der Substrat Oberfläche liegen und dürfen nicht zu tief in die Erde gedrückt werden.

Ulmen Samen sind essbar

Die Samen der Ulme sind nicht giftig. Vor allem junge Samen bieten sich zum Verzehr an. Ihre Konsistenz ist angenehm weich. Jedoch weisen sie geschmacklich ein sehr fades Aroma auf.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Pogorelov Ivan/Shutterstock

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