Lästige Störenfriede- diese Schädlinge befallen die Ulme

Sie pflegen Ihre Ulme gewissenhaft, gießen Sie regelmäßig und sorgen mit einer artgerechten Düngergabe für ein nährstoffreiches Substrat? Trotzdem scheint Ihnen der Baum Ihre Maßnahmen nicht zu danken? Womöglich leidet Ihre Ulme in diesem Fall an einem Schädlingsbefall. Prüfen Sie Ihr Gewächs doch mal auf die folgenden Plagegeister.

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Die Blasenlaus ruft hässliche Gallen hervor

Die häufigsten Schädlinge der Ulme

Die Ulme wird vor allem von drei Schädlingen befallen:

  • die Gallmilbe
  • der Blasenlaus
  • der Ulmenschildlaus

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Die Gallmilbe

Ein Befall der Gallmilbe lässt sich vergleichsweise einfach feststellen. Auf den Blättern ganzer Astpartien zeigen sich deutlich Knoten, die an eine Krötenhaut erinnern. Bei geringfügigem Befall nimmt die Ulme nur passiv Schaden, indem sie anfälliger für äußere Umstände wie Witterung und andere Krankheiten wird. Ihr Wachstum wird jedoch nicht beeinträchtigt. Um die Gallmilbe zu entfernen, empfiehlt es sich, die betroffenen Blätter umgehend zu entfernen.

Der Blasenlaus

Der Blasenlaus sucht vordergründig Feld- und Bergulmen heim. Die Schädlinge setzen sich an der Blattunterseite fest. Sie rufen auf der Blattoberseite auffällige Gallen hervor, welche zu Beginn eine satt grüne Farbe aufweisen. Erst im Laufe des Sommers färben sich die Pusteln gelb, ehe sie im Herbst bräunlich werden und schließlich vertrocknen. Der Gallenlaus ruft keinen nennenswerten Schaden hervor, lockt jedoch Ameisen an und lässt das Blätterkleid unästhetisch erscheinen. Im Sommer fliegt er sogar aus und befällt umliegende Gräser. Hat er sich aber erst einmal eine Ulme ausgesucht, kehrt er zur Eiablage immer wieder zu dieser zurück. Auch hier sollten Sie betroffene Blätter entfernen.

Der Ulmenschildlaus

Einen Befall durch den Ulmenschildlaus erkennen Sie an einem Kranz aus Wachsfäden, den Sie zumeist an jungen Trieben vorfinden. Fast sieht es aus, als lägen kleine Schneeflocken auf dem Gehölz. Sie befreien Ihre Ulme mit einem gesetzlich zugelassenen Bekämpfungsmittel von dem Schädling.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: TMsara/Shutterstock

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