Spalierobstsorten – ein Baum für jeden Geschmack

Spalierobst passt dank seiner "schlanken" Form in jeden Garten hinein, sei dieser auch noch so klein. Wenn auch noch die Fruchternte die eigenen Geschmacksvorlieben erfüllt, ist alles bestens. Doch welche Obstbaumsorten eignen sich überhaupt für die Spaliererziehung?

Spalierobst Arten
Beinahe jeder Obstbaum lässt sich als Spalierobst erziehen

Das klassische Spalierobst

Der typische Obstbaum hierzulande ist sicherlich der Apfelbaum. Er wird auch für die Spalierbepflanzung am häufigsten gewählt. Zusammen mit Birnen-, Pflaumen- und Kirschbäumen gehört er zu den klassischen Spalierobstsorten, die in diesen klimatischen Bedingungen regelmäßig und gut tragen.

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Wärmeliebende Obstsorten

Zu den weiteren Spalierobstsorten gehören aber auch wärmeliebende Bäume wie:

Diese Baumarten wachsen zwar auch in unseren Breitengraden, doch für eine gute und süße Ernte brauchen sie viel Wärme. Sie werden daher gern an Südwänden gezogen, da diese Sonnenwärme speichern und an den Baum abgeben. Daran reifen die Früchte schneller und zuverlässiger.

Beerensträucher als Spalierobst

Auch Beerensträucher lassen sich als Spalierobst erziehen. Eine derartige Spalierobsthecke bietet neben leckerem Obst auch einen wunderbaren Sichtschutz.

Andere Obstsorten

Im Grunde lässt sich jede Obstsorte, die freistehend wächst, auch an einem Spalier ziehen. Zum Beispiel ein Quittenbaum. Wichtig ist, dass sie auf eine kleinwüchsige Unterlage veredelt ist. Veredelungen auf mittelwüchsigen Unterlagen ergeben höhere Spaliere.

Hinweis:
In den meisten Bundesländern muss bei Spalierobst kein Mindestabstand zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Noch ein guter Grund, sich für Spalierobst zu entscheiden.

Die Kletterer

Immer mehr ist es Mode, Kiwis oder Weintrauben am Spalier zu ziehen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um typisches Spalierobst, sondern um winterhartes Kletterobst. Ersteres bildet mit der Zeit kräftige und stabile Äste, die ihre eigene Last und die Früchte tragen können. Kletterer dagegen brauchen durchgehend stützende Anbindung.

Text: Daniela Freudenberg

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