Pfirsich als Spalierobst – eine Chance für köstliche Früchte

Der Pfirsichbaum gehört zu den Obstbaumsorten, die vom Spalierdasein profitieren. Dank der flachen Form kann er sich an eine Hauswand schmiegen. Sie liefert ihm die Extraportion Wärme, die er freistehend im Garten nicht bekommt. So sind leckere Früchte auch in rauen Gegenden möglich.

Spalierpfirsich
Pfirsich muss als Spalierobst streng erzogen werden

Idealer Standort

Der Pfirsichbaum lässt sich gern von Wärme verwöhnen, weswegen er als Spalierobst an die Hauswand gehört. Diese speichert tagsüber die Sonnenwärme und gibt sie nachts wieder ab.

  • einen vollsonnigen Platz wählen
  • unbeschattete Südwand ist ideal
  • auch Südwest- und Südostausrichtung ist akzeptabel

Sortenwahl und Kauf

Pfirsichbäume für ein Spalier werden im Onlineversandhandel und in regionalen Baumschulen angeboten. Wichtig ist, dass die gewählte Sorte zur Bodenbeschaffenheit und Klima passt. Lassen Sie sich dahingehend beraten. So sollte in rauen und niederschlagsreichen Gegenden ein auf Pflaumenunterlage veredelter Pfirsichbaum gepflanzt werden.

Tipps

Ziehen Sie solche Sorten in Erwägung, die gegen die häufig vorkommende Kräuselkrankheit resistent sind.

Rankhilfe und Schnitt

Der Pfirsichbaum benötigt unbedingt ein Gerüst, an dem seine Äste befestigt werden. Das Spalierobstgerüst können Sie selber bauen oder vorgefertigte Elemente kaufen. Sie sollten es allerdings schon vor der Pflanzung bereitstellen.

Das Schneiden von Spalierobst sollte fachgerecht erfolgen, ganz besonders bei Pfirsichbäumen. Kaufen Sie am besten ein schon vorgeformtes Bäumchen und informieren Sie rechtzeitig über die Schnittregeln, damit weitere Schnitte glücken.

Text: Daniela Freudenberg

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.