Rotahorn Pflege
Der Rote Ahorn ist recht pflegeleicht

Roter Ahorn – Pflege, Schneiden, Überwinterung

Rot-Ahorn bzw. Roter Ahorn (Acer rubrum) - nicht zu verwechseln mit dem Japanischen Roten Fächerahorn - stammt aus Nordamerika und ist dort weit verbreitet. Der in seiner Heimat bis zu 28 Meter hoch werdende Laubbaum ist aufgrund seiner spektakulären Herbstfärbung auch in deutschen Gärten ein beliebter Zierbaum. In Hinblick auf die Pflege stellt das Gehölz nur wenige Ansprüche.

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Wie oft muss man den Roten Ahorn gießen?

Roter Ahorn mag es gern frisch und feucht, aber keinesfalls nass. An heißen Sommertagen sollten Sie gegebenenfalls gießen, jedoch Staunässe unbedingt vermeiden. Zu große Trockenheit ebenso wie Nässe verhindert eine schöne Herbstfärbung.

Wann und womit sollte man Rotahorn düngen?

Grundsätzlich sollten ausgepflanzte Ahorne nur sehr zurückhaltend gedüngt werden, was natürlich auch für den Rotahorn gilt. Am besten versorgen Sie den Laubbaum zu Beginn der Wachstumsperiode sowie ein zweites Mal etwa Anfang / Mitte Juli mit einer ordentlichen Portion Kompost oder einem anderen organischen Dünger.

Lässt sich Roter Ahorn auch im Kübel kultivieren?

Rotahorn eignet sich sehr gut für eine Kübelhaltung, braucht dann jedoch sehr sorgfältige Pflege. Dazu gehört regelmäßiges Gießen und Düngen sowie ein ausreichender Schutz im Winter.

Wann sollte man Roten Ahorn umtopfen?

In Kübeln gepflanzte Exemplare sollten bis zu einem Alter von ca. zehn Jahren etwa alle zwei Jahre in einen größeren Topf sowie in frisches Substrat umgesetzt werden. Ältere Rotahorne werden etwa alle fünf bis sechs Jahre umgetopft.

Darf man Rotahorn schneiden?

Wie bei allen Ahornen sollte ein Rückschnitt auch beim Roten Ahorn nur vorsichtig und mit Bedacht erfolgen, da diese Baumgruppe sehr stark zum Nachbluten neigt.

Auf welche Krankheiten bzw. Schädlinge ist beim Roten Ahorn besonders zu achten?

Verfärbte bzw. vertrocknete Laubblätter weisen in erster Linie auf Pflege- oder Standortfehler hin. Außerdem neigt Roter Ahorn insbesondere bei Staunässe und Wurzelverletzungen zur gefürchteten Verticillium-Welke, einer Pilzerkrankung, gegen die es bislang noch kein Heilmittel gibt.

Die Blätter des Rotahorns färben sich nicht richtig rot bzw. bleiben grün – was tun?

Die ausbleibende Färbung der Blätter ist in der Regel auf eine fehlerhafte Pflege und / oder einen ungeeigneten Standort zurückzuführen.

Ist Roter Ahorn winterhart?

Rotahorn ist sehr gut winterhart. Lediglich junge Exemplare sowie Kübelahorne benötigen einen Winterschutz.

Tipps

Zwar mag der Rote Ahorn sonnige Standorte besonders gern, verträgt Hitze aber nur schlecht. Daher kann eine Schattierung über die Mittagszeit sinnvoll sein.

Text: Ines Jachomowski

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