Rotahorn Steckbrief
Der Rote Ahorn trägt nicht rund ums Jahr rote Blätter

Roter Ahorn – Das amerikanische Farbwunder im Steckbrief

Unter der Bezeichnung 'Roter Ahorn' sind im Handel bisweilen auch Japanische Fächerahorne mit rotem Laub erhältlich, doch eigentlich wird darunter der vor allem im Osten Nordamerikas weit verbreiteten Rotahorn (Acer rubrum) verstanden. Dieser imposante Baum erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit, weshalb wir ihn in einem kurzen Steckbrief genauer vorstellen wollen.

Das Wichtigste in Kürze – der Rotahorn im Überblick

  • Botanischer Name: Acer rubrum
  • Gattung: Ahorne (Acer)
  • Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
  • Alternative Namen: Sumpf-Ahorn, Scharlach-Ahorn
  • Herkunft und Verbreitung: Nordamerika
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Wuchsform: Baum
  • Wuchshöhe: bis zu 27 Meter, bei uns zwischen 10 und 15 Metern
  • Blüte und Blütezeit: rote Blütenstände noch vor dem Laubaustrieb
  • Blätter: fünflappig, dunkelgrün
  • Herbstfärbung: intensiv rot
  • Früchte: Spaltfrüchte, reifen bereits kurz nach dem Laubaustrieb
  • Vermehrung: Samen, Stecklinge
  • Winterhärte: ja
  • Giftigkeit: nein
  • Nutzung: Zierbaum

Erscheinungsbild und Besonderheiten

In seiner Heimat kann der Rotahorn bis zu 40 Meter hoch werden, erreicht aber nur selten mehr als 20 Meter. In unseren Breitengraden ist das Wachstum in der Regel bereits bei einer Höhe zwischen 10 und 15 Metern abgeschlossen. Die lockere, nicht besonders dichte Krone weist eine kegelige Form auf. Die typisch silbergraue Borke kann sich bei älteren Exemplaren stellenweise ablösen, Zweige und Äste sind dagegen altersabhängig eher grau bis rotbraun gefärbt. Die bis zu zehn Zentimeter langen, schmalen, fünflappigen Blätter sind im Sommer dunkelgrün und färben sich im Herbst intensiv gelb, orange oder scharlachrot – je nach Sonnenintensität und Standort.

Der Rote Ahorn im Garten

Wie so viele Ahornarten bevorzugt auch der Rotahorn einen sonnigen bis licht halbschattigen Standort mit frischem, feuchtem Boden. Das Substrat sollte nährstoffreich sein und einen pH-Wert im leicht sauren bis neutralen Bereich aufweisen. Ungeeignet sind dagegen schwere Tonböden, auch kalkhaltige Böden behagen dem Roten Ahorn nicht besonders. Der Baum ist sehr frosthart, verträgt jedoch keinen Wind sowie keine Hitze. Daher ist ein Standort mit einer Schattierung über die Mittagszeit sinnvoll. Junger Rotahorn kann auch in Kübeln kultiviert werden, sollte aber später entweder ausgepflanzt oder durch regelmäßige Rückschnitte in Form gehalten werden.

Tipps & Tricks
Roter Ahorn eignet sich sehr gut für eine Bonsaikultur.

Ein Kommentar

  1. Die Bundesvertretung der Pensionisten in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) spendet diesen Baum am 2. Oktober 2017den Bregenzerinnen und Bregenzern anlässlich einer Tagung unter dem Motto „Der Natur zu Liebe, den Generationen verbunden“

Schreibe einen Kommentar