Prachtkerze

Prachtkerze: Erfolgreich Umtopfen, Schneiden & Überwintern

Artikel zitieren

Die blühfreudige Prachtkerze (Gaura lindheimeri) wächst jedes Jahr neu auf die beeindruckende Höhe von rund einem Meter heran. Mit etwas Pflege können die meisten Arten dieser auch als Präriekerze bezeichneten Staude durchaus auch mehrere Jahre in Folge den Garten mit ihren Blüten bereichern.

Prachtkerze gießen
Die Prachtkerze braucht nicht viel Wasser
AUF EINEN BLICK
Wie pflege ich meine Prachtkerze optimal?
Die richtige Pflege der Prachtkerze umfasst regelmäßiges Gießen bei trockener Erde, Umtopfen im Frühjahr, Rückschnitt nach der Blüte, ausreichend Sonneneinstrahlung und gegebenenfalls leichtes Düngen. Eine Überwinterung gelingt durch frostsichere Lagerung in einem hellen Raum.

Wie oft muss die Prachtkerze gegossen werden?

Damit die Prachtkerze ihre ausdauernde Blütenpracht im Sommer optimal entwickeln kann, sollte Sie im Garten an einen möglichst vollsonnigen Standort gepflanzt werden. Kürzere Trockenphasen übersteht die Prachtkerze in der Regel sehr viel leichter als einen staunassen Standort. Sobald sich während längerer Trockenphasen die oberste Erdschicht im Staudenbeet stark krümelig und trocken anfühlt, sollte in den Morgen- oder Abendstunden gewässert werden.

Lesen Sie auch

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Umtopfen?

Da sich die Prachtkerzen während der Blütezeit im Sommer nur schlecht umtopfen lassen, sollten Sie diese Maßnahme bereits im Februar oder März vornehmen. Achten Sie dabei darauf, das Substrat mit einem Drainageanteil aus Kies und Sand zu versehen. So beugen Sie auch bei Topfpflanzen der Gefahr von Staunässe und Wurzelfäule vor.

Wann und wie wird die Prachtkerze geschnitten?

Während manche Gärtner einen Rückschnitt der abgestorbenen Pflanzenteile erst im Frühjahr propagieren, nehmen die meisten den Rückschnitt direkt nach der Blüte im Herbst vor. So können Überwinterungsknospen gebildet werden und bei einer erfolgreichen Überwinterung treibt die Prachtkerze in der neuen Vegetationsperiode noch breiter verzweigt aus.

Welche Faktoren führen zu Mangelerscheinungen der Prachtkerze?

Die Prachtkerze ist in der Regel nicht sehr anfällig für Schädlinge oder Krankheiten. Wenige Blüten bilden sich aber, wenn die Pflanzen im Garten zu schattig positioniert werden. Weitere Mangelerscheinungen und Kümmerwuchs haben ihren Grund meistens in einer Wurzelfäule aufgrund von Staunässe an den Wurzeln dieser sonnenliebenden Steppenpflanze.

Sollte die Prachtkerze gedüngt werden?

Im Freiland ist außer einer regelmäßigen Verabreichung von abgelagertem Kompost an den Boden im Staudenbeet keine besondere Düngung für die Prachtkerze notwendig. Bei Exemplaren im Kübel können Sie alle vier bis sechs Wochen etwas Flüssigdünger (21,00€ bei Amazon*) in das Gießwasser mischen.

Wie wird die Prachtkerze optimal überwintert?

Da die Prachtkerze auch mit einem Rückschnitt im Herbst nur bedingt winterhart ist, sollte Sie in exponierten Lagen unter den folgenden Bedingungen überwintert werden:

  • als Kübelpflanze in einem geschützten Raum
  • hell
  • frostfrei
  • bei Temperaturen unter fünf Grad Celsius
  • mit sehr sparsam dosierter Feuchtigkeit

Tipp

Auch im Freiland erfrorene Exemplare der Prachtkerze können im Folgejahr für ein erneutes Blütenmeer im Garten sorgen, wenn Sie das Laub im Herbst etwas später zurückschneiden und so eine Selbstaussaat zulassen

Bilder: hsvrs / iStockphoto