Blauschwingel ist nicht giftig

Der immergrüne, sehr pflegeleichte und robuste Blauschwingel (Festuca glauca) bildet dichte Horste und wächst vornehmlich auf trockenen, nährstoffarmen Böden - wie auch in seiner natürlichen Umgebung, denn die Pflanze mit der aparten Farbe gedeiht vor allem in den kargen Gebirgsregionen Mittel- und Nordeuropas. Als Ziergras wird Blauschwingel gern in Stein- oder Heidegärten kultiviert, wo es in Verbund mit anderen Gräsern und Stauden tolle Kontraste erzielt.

Blauschwingel essbar
Der schöne Blauschwingel ist ungefährlich für Mensch und Tier

Weder giftig noch als Futterpflanze geeignet

Im Gegensatz zu der in manchen Foren verbreiteten Ansicht ist Blauschwingel weder für den Menschen noch für Tiere (auch nicht für Katzen oder kleine Nager wie Meerschweinchen bzw. Kaninchen) giftig. Als Futterpflanze eignet sich das Ziergras allerdings auch nicht, für diesen Zweck sollten Sie auf andere Gräser – beispielsweise den verwandten, aber wesentlich hochwertigeren und nahrhafteren Rotschwingel – zurückgreifen.

Tipps

Auch gilt Festuca glauca als recht unempfindlich gegenüber einem Schädlingsbefall bzw. einer Pilzinfektion. Lediglich bei falscher Pflege oder einem ungeeigneten Standort besteht die Gefahr eines Befalls mit Mehltau, Rost bzw. Anthraknose. In einem solchen Fall empfiehlt sich die rasche Entsorgung befallener Pflanzen.

Text: Ines Jachomowski

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