Blauschwingel kombinieren: Was harmoniert mit diesem Süßgras?

Mit seiner halbkugeligen Form, die sich aus den blau schimmernden Blättern zusammensetzt, wird der Blauschwingel zu einem aparten Mitspieler in Steingärten, Heidegärten und innerhalb von Staudenbeeten. Wer andere Pflanzen mit ihm kombinieren will, sollte jedoch einige Punkte beachten.

blauschwingel-kombinieren
Blauschwingel lässt sich u.a. mit anderen Gräsern oder Lavendel kombinieren

Welche Faktoren sind beim Kombinieren von Blauschwingel zu beachten?

Beim Kombinieren des Blauschwingels sollten Sie grundlegende Merkmale dieser Pflanze im Hinterkopf bewahren:

  • Blütenfarbe: gelb-braun
  • Blütezeit: Juni bis Juli
  • Standortanforderungen: sonnig, trockener und nährstoffarmer Boden
  • Wuchshöhe: 15 bis 30 cm

Lesen Sie auch

Da der Blauschwingel seinen Ursprung in Mittelmeerregionen findet und sich an die dortigen Standortbedingungen angepasst hat, können nur Kombinationspartner für ihn infrage kommen, die ähnliche sonnig-trockene Standorte mögen und im besten Fall auch aus dem mediterranen Raum stammen.

Die Wuchshöhe ist weiterhin bedeutsam, wenn Sie dem Blauschwingel eine Begleitpflanze zuordnen wollen. Mit seinem niedrigen Wuchs kommt er neben höheren Gewächsen vortrefflich zum Ausdruck. Doch auch neben Exemplaren, die eine ähnliche Wuchshöhe erreichen, sieht er als Nachbar hübsch aus.

Da das Laubwerk des Blauschwingels zu seinen Highlights gehört, ist es ratsam, ihn mit Gewächsen zusammenzusetzen, die eher mit ihren Blüten als mit ihren Blättern glänzen. Die Blüten des Blauschwingels selbst wirken neben violett blühenden Stauden am eindrucksvollsten.

Blauschwingel im Beet oder im Kübel kombinieren

Der Blauschwingel lässt sich mit unterschiedlichen Stauden kombinieren. Dabei eignen sich beispielsweise trockenheitsliebende Mittelmeerkräuter wie Lavendel und Thymian ausgezeichnet für ihn. Doch auch in Gesellschaft mit anderen und eher schlicht gefärbten Süßgräsern sieht er attraktiv aus.

Somit passt der Blauschwingel unter anderen toll zu:

  • Lavendel
  • Thymian
  • Heidekraut
  • Grasnelke
  • Mauerpfeffer
  • Sonnenröschen
  • Federborstengras
  • Rotschwingel

Blauschwingel mit Lavendel kombinieren

Sowohl der Lavendel als auch der Blauschwingel weist blaugrün gefärbte Blätter auf. Dadurch harmonieren die Beiden perfekt miteinander. Wenn der Lavendel schließlich im Sommer seine hell- bis tiefviolett gefärbten Blütenähren hervorzaubert, bildet er einen aufsehenerregenden Kontrast zu den gelb-braunen Blütenrispen des Blauschwingels. Obendrein passt der Lavendel durch seine Standortanforderungen zum Blauschwingel, da er ebenso gern in voller Sonne und in einem kargen Boden steht.

Blauschwingel mit Lavendel kombinieren im Beet

Blauschwingel mit Heidekraut kombinieren

Für Heidegärten stellt der Blauschwingel eine beliebte Begleitpflanze zum bewährten Heidekraut dar. Zusammen sind die Zwei unschlagbar, wenn sich das Heidekraut in seine Blütezeit begibt. Vor allem, wenn Sie verschiedenartig gefärbte Heidekrautsorten rund um mehrere Blauschwingel pflanzen, wird das entstehende Farbfeuerwerk vom Spätsommer bis zum Herbst unvergesslich bleiben.

Blauschwingel mit Heidekraut kombinieren im Beet

Blauschwingel mit Sonnenröschen kombinieren

Der Blauschwingel passt zu dem Sonnenröschen und zwar ganz fabelhaft. Sie beide bevorzugen es, in der Nähe des Erdbodens zu bleiben und kommen mit Trockenheit problemlos zurecht. Wenn sich das Sonnenröschen in seine Blütezeit begibt, zieht der Blauschwingel sofort nach. Die langen Blütenrispen bilden einen schönen Hintergrund zu pink, orange und weiß blühenden Sorten des Sonnenröschens. Man könnte sogar behaupten, dass erst der Blauschwingel mit seinem blaugrünen Blättern das Sonnenröschen so richtig ins Rampenlicht stellt.

Blauschwingel mit Sonnenröschen kombinieren im Beet

Text: Anika Gütt
Artikelbild: Christian Mueller/Shutterstock

Jetzt für unseren Newsletter anmelden

Erhalten Sie den monatlichen Newsletter von Gartenjournal in Ihr
E-Mail-Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.