Passionsblume liebt möglichst sonnigen Standort

Die zahlreichen Arten der Passionsblume (wozu übrigens auch die beliebte Maracuja gehört) stammen ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Regionen der Neotropis, einer Region, die im Wesentlichen Mittel- und Südamerika einschließt. Aufgrund dieser Herkunft braucht die Passiflora für ein gesundes Gedeihen viel Sonne und den richtigen Boden.

Passiflora Standort
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Perfekte Bedingungen: Sonnig und geschützt

Sicherlich wollen auch Sie die Passionsblume kultivieren, weil Sie sie für ihre aparten Blüten bewundern. Damit Sie sich an einer üppigen Blütenpracht erfreuen können, stellen Sie die Pflanzen an einen möglichst sonnigen, warmen und geschützten Platz, an dem sie sich so richtig ausbreiten kann. Passiflora ist eine Kletterpflanze und verkümmert mit der Zeit, wenn sie nicht ausreichend Raum zum Wachsen bekommt. Als Faustregel gilt jedoch: Je sonniger und wärmer der Sommer, desto mehr Blüten bilden sich. Natürlich können Sie die Pflanze auch im Zimmer halten, müssen sie dann jedoch notgedrungen in ihrem Wachstum begrenzen. Im Zimmer kultivierte Passiflora blühen meist auch nicht so üppig wie ein munter rankendes Exemplar an einer nach Süden ausgerichteten Hauswand.

Die richtige Erde

Außerdem hat die Passionsblume – ganz gleich, für welche Art Sie sich auch entscheiden – einen sehr hohen Bedarf an Nährstoffen und Wasser. Wählen Sie also eine humusreiche Erde (handelsübliche Blumenerde reicht völlig aus) und vermischen Sie diese für mehr Durchlässigkeit mit ein oder zwei Handvoll Sand. Optimieren Sie das Ganze mit etwas Lehmpulver und sorgen Sie mit einer Schicht Blähton auf dem Topfgrund dafür, dass überschüssiges Gießwasser immer ablaufen kann.

Tipps & Tricks

Zwar kann die Passionsblume über den Sommer in den Garten, ist jedoch nicht winterhart und sollte daher nicht draußen überwintern. Lassen Sie die Pflanze in einem (nicht allzu großen) Kübel oder graben Sie den Pflanztopf im Boden ein.

Text: Ines Jachomowski

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