Das kosten schöne Orchideen – Eine Preis-Übersicht für Hobbygärtner

Verschwenderische Blütenträume exotischer Orchideen sind längst kein unbezahlbarer Luxus mehr. In der Tat verdanken wir den allgegenwärtigen Phalaenopsis, dass der Tropenzauber für die Fensterbank erschwinglich geworden ist. Zu Ihrer Orientierung haben wir für die schönsten Orchideen und deren Hybriden eine Preis-Übersicht zusammengestellt. Das kosten epiphytische und terrestrische Pflanzen.

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Günstige Orchideen sind schon ab 12€ zu bekommen

Definition der Qualitätsstandards

Halten Sie Ausschau nach einer Orchidee, behalten Sie bitte die folgenden Qualitätsstandards im Blick. Sie werden nur dann uneingeschränkte Freude an Ihrer neuen Zimmerpflanze haben, wenn es sich nicht um eine Jungpflanze handelt. Gute Orchideen sollten bereits ein Mal geblüht haben. Der Hinweis ‘blühstark’ weist auf dem Etikett darauf hin. Darüber hinaus sollten sich die Blätter in sattem Grün, ohne Flecken oder mehligen Belag präsentieren. Gesunde Luftwurzeln sind silbrig-grün und prall.

Preis-Übersicht epiphytischer Orchideen

Im Regenwald sitzen sie hoch oben auf den Ästen majestätischer Urwaldriesen. Die folgenden epiphytischen Orchideen haben die Herzen im Sturm erobert und kosten nicht die Welt:

  • Phalaenopsis (Schmetterlings-Orchidee): ab 12 Euro
  • Miltonia-Hybriden: ab 15 Euro
  • Lycaste-Hybriden: ab 17,50 Euro
  • Epidendrum (Duftorchidee): ab 17,50 Euro
  • Dendrobium (Traubenorchidee): ab 20 Euro
  • Cattleya-Hybriden: ab 22,50 Euro
  • Vanda-Hybriden: ab 32,50 Euro

Bei allen Orchideen-Sorten ist preislich gesehen stets noch Luft nach oben. Gelungene Züchtungen schlagen in der Regel mit deutlich höheren Kosten zu Buche. So beträgt der Preis von eine Lycaste ‘Red Jewel’ immerhin 54,90 Euro. Bei einer vieltriebigen Phalaenopsis ‘Magic Art’ verlangt der Fachhändler bis zu 30 Euro. Die seltene, blaue Orchidee Vanda ‘Blue Magic’ ist für knapp 40 Euro zu erwerben.

Preis-Übersicht für terrestrische Orchideen

Die folgenden Blütenschönheiten haben in ihrer Heimat lieber festen Boden unter den Wurzeln. Unter den folgenden terrestrischen Orchideen befinden sich überdies winterharte Arten, die ausgezeichnet im Beet gedeihen.

  • Pleione pleinonoides (bedingt winterhart): ab 3,90 Euro
  • Serapias (Zungenstendel): ab 12,00 Euro
  • Dactylorhiza (winterhartes Knabenkraut) ab 13,50 Euro
  • Orchis militaris (Helm Knabenkraut): ab 16,50 Euro
  • Vanilla planifolia (Echte Vanille): ab 19,50 Euro
  • Paphiopedilum ‘Karl Ploberger’ (nicht winterharter Frauenschuh): ab 20 Euro
  • Cypripedium (Garten-Frauenschuh): ab 29,90 Euro

Wie bei den epiphytischen Orchideenarten, gibt es für die Preise nach oben keine Begrenzung. Je prachtvoller der Hybride, desto höher die Kosten. So geht die ansonsten so preisgünstige Pleione auch schon einmal für 29,90 Euro über den Ladentisch oder für eine Cypripedium micranthum sind satte 79,90 Euro zu bezahlen.

Tipps

Im Supermarkt gibt es mitunter Orchideen zum Schnäppchenpreis zu ergattern, wenn unqualifiziertes Personal wieder einmal zu viel gegossen hat. Wenngleich die Phalaenopsis sich in einem Mitleid erregenden Zustand befindet, ist sie deshalb noch lange nicht tot. Mit ein wenig Glück und unserer Anleitung für nasse Orchideen, päppeln Sie die Blütendiva wieder auf.

Text: Paula Jansen

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