Naturzaun selber machen – So bauen Sie einen Staketenzaun

Der urige Staketenzaun rangiert ganz oben im Ranking kreativer Ideen für den malerischen Naturgarten. Die historische Version des Lattenzauns können Sie mit wenig Aufwand und für kleines Geld ganz einfach selber machen. Dieser Anleitung erklärt, wie Sie den Naturzaun selber bauen.

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Ein einfacher Zaun aus Staketen ist schnell und günstig selbst gebaut

Material und Werkzeug für einen Staketenzaun

Gefertigt aus heimischen Hölzern, ist der Staketenzaun die natürlichste Version einer Einfriedung für den Bauern- und Naturgarten. Das Holz von Eichen oder Edelkastanien möchten wir Ihnen daher besonders empfehlen, da es auch ohne Imprägnierungsmittel 15 bis 25 Jahre durchhält. Mithilfe folgender Materialien und Werkzeuge bauen Sie einen 10 Meter langen und 120 cm hohen Naturzaun selber:

  • 1 Zaunelement aus unbehandelten Edelkastanien-Staketen
  • 6 bis 8 Pfähle, unten angespitzt, 75 bis 100 mm im Durchmesser
  • Pro Eckpfahl 1 bis 2 kleinere Stützpfähle
  • Brecheisen, Vorschlaghammer, Säge
  • Wasserwaage, Schnur, Holzstäbe
  • verzinkte Schlüsselschrauben, Schraubendreher oder Akku-Schrauber
  • verzinkter Draht oder Holzschrauben

Die Stützpfähle für die Eckpfosten sägen Sie bitte vorab schräg an, damit sie später bündig verschraubt werden können.

Bauanleitung für einen Staketenzaun

Markieren Sie vorab den genauen Verlauf des Staketenzaunes mit einer Schnur, die Sie zwischen zwei Holzstäben spannen. Die Orientierungshilfe garantiert eine präzise Ausrichtung von Pfosten und Zaunelement. So bauen Sie den Naturzaun richtig:

  • Mit dem Brecheisen den Boden für die Eckpfähle auflockern
  • Angespitzte Pfosten im Abstand von 150 bis 200 cm mit dem Vorschlaghammer 50 cm tief in die Erde schlagen
  • Senkrechte Ausrichtung der Holzpfosten mit der Wasserwaage kontrollieren
  • Eckpfosten mit 1 oder 2 Stützpfählen verschrauben
  • Staketenzaun-Element ausrollen und gegen die Holzpfosten lehnen
  • Die erste Latte mit Draht oder Schraube fixieren
  • Mit beiden Händen das Zaunelement nochmals ausrichten

Nehmen Sie nunmehr den Spaten zur Hand und stecken ihn zwischen Pfosten und Stakete, um mit Druck den Zaun in die richtige Position zu strecken. Auf diese Weise können Sie Staketen und Pfosten mit Draht oder Holzschrauben problemlos miteinander verbinden. Übrigens dürfen die Holzlatten den Boden berühren, da Eichen- und Kastanienholz besonders robust gegen äußere Einflüsse ist.

Tipps

Mit passenden Pflanzen verleihen Sie Ihrem Naturzaun den letzten Schliff. Sommerliche Dauerblüher, wie die Schwarzäugige Susanne oder verschwenderische Duftwicken verwandeln Ihren selbst gebauten Staketenzaun in einen authentischen Blickfang.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: sunfun/Shutterstock

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