Nachtkerze – Herrliche Blüten bei wenig Pflege

Die auffällige Nachtkerze (Oenothera) entwickelt von Juni bis in den September hinein in langer Folge einzeln stehende, becher- bis schalenförmige Blüten in kräftigen Farben. Auf die Blüten folgen interessante, geflügelte Samen in balgähnlichen Früchten. Doch ziert insbesondere die gemeine Nachtkerze nicht nur den Garten, sondern lässt sich auch sehr vielfältig in der Küche sowie in der Heilkunde verwenden. Die herrlichen Stauden benötigen nur wenig Pflege.

Nachtkerze gießen
Die Nachtkerze ist sehr pflegeleicht

Wie oft muss man Nachtkerzen gießen?

Feuchte Böden verträgt die ansonsten anspruchslose Pflanze überhaupt nicht. Besonders im Winter sollten Sie sie daher vor zu viel Feuchtigkeit schützen. Lediglich in Töpfen kultivierte Nachtkerzen sollten von Zeit zu Zeit gegossen werden.

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Wann und womit sollte man Nachtkerzen düngen?

Nachtkerzen gedeihen am besten auf eher kargen Böden und sollten daher auch nicht zu oft gedüngt werden. Im Grunde ist je eine Düngung zu Beginn der Wachstumsperiode sowie eine weitere im Juli zur Blütezeit mit Volldünger vollkommen ausreichend. Außerdem kann die Staude mit organischem Dünger (z. B. Kompost, Hornspäne (32,93€ bei Amazon*) oder Stallmist) versorgt werden.

Wann und wie kann man Nachtkerzen schneiden?

Um die Blütezeit zu verlängern, sollten Sie abgeblühte Triebe regelmäßig zurückschneiden. Außerdem ist ein Rückschnitt gegen Ende des Winters sinnvoll. Sofern Sie jedoch Samen zur Vermehrung gewinnen bzw. die Pflanze sich selbst aussäen lassen wollen, sollten Sie Verblühtes stehen lassen und erst kurz vor Beginn der neuen Vegetationsperiode schneiden.

Welche Krankheiten / Schädlinge treten bei Nachtkerzen häufig auf?

Mehltau – sowohl der echte wie auch der falsche – werden bei der Nachtkerze immer mal wieder zum Problem. Auch Blattläuse sind häufig anzutreffen und bringen den ungeliebten Rostpilz mit. Außerdem lieben die gefräßigen Nacktschnecken vor allem (aber nicht nur!) die jungen Triebe – was uns Menschen schmeckt, schmeckt eben auch diesen Tieren.

Wie werden Nachtkerzen überwintert?

Die Art der Überwinterung ist abhängig von Art und Sorte der Nachtkerze. Die bei uns heimische Gewöhnliche Nachtkerze ist frosthart und braucht keinen Winterschutz, exotischere Arten wie die Missouri-Nachtkerze bzw. die Hohe Nachtkerze sollten zumindest mit etwas Reisig zum Schutz vor frostigen Temperaturen angehäufelt werden.

Tipps

Nachtkerzen lassen sich recht einfach über Samen als auch über Stecklinge vermehren. Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung ist die Teilung der Staude, durch die sich die Lebensdauer der eigentlich nur zweijährigen Pflanze sogar noch verlängert.

Text: Ines Jachomowski

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