Nachtkerze bevorzugt sonnigen Standort

Nachtkerzen (Oenothera) sind beliebte Zierpflanzen, die es in vielen verschiedenen Sorten gibt. Doch ob Gewöhnliche Nachtkerze, Rotstängelige oder Missouri-Nachtkerze, alle Vertreter dieser Gattung brauchen ein sonniges Plätzchen. Worauf Sie ansonsten noch bei der Standortwahl achten sollten, erfahren Sie im nachstehenden Artikel.

Nachtkerze Sonne
Die Nachtkerze mag es sonnig
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Viel Sonne und nährstoffarmer Boden

Nachtkerzen bevorzugen einen sonnigen bis vollsonnigen Standort sowie einen nährstoffarmen bis mäßig nährstoffreichen Boden. Dieser sollte möglichst tiefgründig, sehr durchlässig sowie trocken sein. Nässe verträgt die Staude nicht besonders gut. Nachtkerzen eignen sich wunderbar für bunte Staudenbeete und -rabatten sowie für Stein- und Kiesgärten. Doch Vorsicht: Im Schatten bildet die Nachtkerze kaum Blüten, zudem neigt die eher polsterartig wachsende Pflanze schnell zum Wuchern.

Passende Nachbarpflanzen

Nachtkerzen haben oft leuchtende Blütenfarben, die entsprechend farbintensive Nachbarn brauchen. Gut eignen sich beispielsweise Brennende Liebe (Silene chalcedonica), niedrige Sonnenbraut (Helenium-Hybriden), Feinstrahl (Erigon-Hybriden) oder Spornblumen (Centranthus ruber). Auch Zistrosen (Cistus), Lavendel (Lavandula) und Heiligenkraut (Santolina) ergibt ein harmonisches Gesamtbild.

Tipps

Besonders schöne, kräftig gelbe Blüten besitzt die Rotstängelige Nachtkerze (Oenothera fruticosa). Insbesondere die Sorten “African Sun”, “Camel”, “Cold Crick” und “Fyrverkeri” sind hierbei zu empfehlen.

Text: Ines Jachomowski

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