Chinesische Schönfrucht im Kübel
Der Liebesperlenstrauch braucht auch im Kübel ausreichend Platz

Liebesperlenstrauch: Wie hält und pflegt man ihn im Kübel?

Zunächst noch unscheinbar erhält er im Hochsommer rosafarbene Blüten und im Herbst violette Steinfrüchte, die bis über den Winter zierend sind. Auch das orangegelbe Herbstlaub ist nicht zu verachten. Nicht nur im Freiland, sondern auch im Kübel lässt sich der Liebesperlenstrauch kultivieren!

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Wo ist Platz für dieses große Exemplar?

Der Liebesperlenstrauch wird zwischen 2 und 3 m hoch und bis zu 2 m breit. Mit diesen Ausmaßen sollte ihm ein großzügiger Standort angeboten werden. Die Lage sollte sonnig bis halbschattig und windgeschützt sein.

Ideal eignen sich beispielsweise Plätze auf dem Balkon oder der Terrasse an der Hauswand. Weiterhin finden sich vor Hauseingängen passende Standorte. Doch Achtung: Für die Zimmerkultur ist dieses Gewächs nicht geschaffen. Dort erhält es zu wenig Licht.

Das passende Substrat muss her!

Bevor Sie den Liebesperlenstrauch in den Kübel pflanzen, sollte das passende Substrat bereitstehen. Folgende Merkmale sollte es aufweisen:

  • großer Anteil an Torf
  • kleiner Anteil an Kies oder Blähton
  • gern etwas Kompost, Steinmehl oder Hornspäne beimengen
  • pH-Wert zwischen 5,5 und 6 ist optimal
  • kalkarm
  • durch regelmäßiges Gießen auf Dauer feucht halten

Düngen und Schneiden – essentiell?

Bei einer Kübelkultur sollten Sie den Liebesperlenstrauch jedes Jahr 2 bis 3 mal mit Dünger versorgen. Volldünger eignet sich für ihn am besten. Neben dem Düngen ist ein leichter jährlicher Schnitt als Pflege anzuraten. Essentiell sind diese beiden Prozeduren jedoch nicht zwangsläufig.

Im Winter vor Frost schützen!

Im Winter sollten Sie Ihre Schönfrucht im Kübel vor Frost bewahren. Soll die Pflanze draußen bleiben, muss der Kübel mit Vlies oder einem anderen Material umwickelt werden. Außerdem sollte er auf Styropor oder Holz gestellt werden, so dass er von unten nicht durchfriert. Nach dem Überwintern können Sie die Pflanze in ein größeres Gefäß umtopfen (alle 2 bis 3 Jahre).

Tipps

Da die Beeren der Schönfrucht giftig sind und zugleich verlockend zum Naschen oder Spielen aussehen, sollten Sie darauf Acht geben, dass Kinder nicht in die Nähe kommen und sie essen.

Text: Anika Gütt

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