Warum und wie man das Kapkörbchen überwintern sollte

Neben Lupinen und Ritterspornen, aber auch als Solitär wird das Kapkörbchen gern gepflanzt. Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder draußen im Staudenbeet - das Kapkörbchen zieht im Winter den Kürzeren, wenn es nicht überwintert wird.

Kapkörbchen winterhart
Kapkörbchen mögen keine Temperaturen unter -5°C
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Kapkörbchen – nicht ausreichend winterhart

Die Kapmargerite stammt ursprünglich aus Südafrika und ist demzufolge nicht ausreichend winterhart in unseren Breiten. Sein Temperaturminimum sind -5 °C. Somit erfriert es, wenn es den Winter über ungeschützt draußen bleibt.

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Das ideale Überwinterungsquartier

Wählen Sie zum Überwintern einen Standort für das Kapkörbchen aus, der die folgenden Eigenschaften hat:

  • hell (wächst im Winter weiter, da immergrün)
  • gut geeignet: Wintergarten, Kalthaus, Gartenlaube, Treppenhaus
  • frostfrei
  • 5 bis 15 °C kühl temperiert

Pflege während der Überwinterung

Da diese Pflanze immergrün ist, braucht sie auch im Winter Pflege. Sie sollte sparsam gegossen werden, so dass die Erde nicht austrocknet. Auf eine Düngergabe sollten Sie verzichten! Weiterhin empfehlenswert ist es, das Kapkörbchen auf Schädlingsbefall zu kontrollieren. Obendrein ist es vorteilhaft, den Überwinterungsraum regelmäßig zu lüften.

Nach dem Überwintern

Wenn das Frühjahr langsam heranbricht und mit ihm die wärmeren Tage, können Sie Ihr Kapkörbchen wieder langsam an das direkte Sonnenlicht gewöhnen. Stellen Sie es zunächst in den Schatten und schenken Sie ihm nach und nach mehr Sonnenstunden.

Ab Mitte Mai kann die Staude richtig ‘ausziehen’. Dann droht gewöhnlich kein Frost mehr. Doch zuvor sollte sie handhoch zurückgeschnitten werden. Anschließend ist das Gießen äußerst wichtig!

Tipps

Die Kapmargerite im Freiland zu überwintern ist zwecklos. Dort herrschen im Winter allzu oft Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Dies würde das rasche Ende für diese afrikanische Staude bedeuten.

Text: Anika Gütt

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