Das Kapkörbchen und seine Pflege – anfängergeeignet

Das Kapkörbchen, auch Kapmargerite genannt, ist, obwohl es äußerst wärmebedürftig ist, äußerst beliebt bei Gärtnern und all jenen, die einen Balkon farbenfroh bepflanzen wollen. Mit welcher Pflege bleibt es gesund und blühfreudig?

Kapkörbchen gießen
Kapkörbchen kommen oft ohne Gießen aus
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Verträgt das Kapkörbchen eine trockene Erde?

Während das Kapkörbchen zeitweise Trockenheit verträgt, schadet ihm stauende Nässe schnell. Wasser im Untersetzer sollte weggeschüttet werden. Gießen Sie die Staude, sobald die oberste Erdschicht im Pflanzgefäß angetrocknet ist! Auspflanzte Exemplare müssen nur in den ersten Wochen und bei Hitze und Trockenheit gegossen werden. Im Idealfall wird das Milieu gleichmäßig feucht gehalten.

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Wie oft und womit sollte man düngen?

Freilandpflanzen brauchen nicht zwangsläufig eine Düngung. Es genügt, ihre Erde beim Pflanzen mit Kompost aufzufrischen. Diese Nährstoffzufuhr reicht für mehrere Jahre. Wenn Sie dennoch alljährlich düngen wollen, benutzen Sie beispielsweise Brennnesseljauche, Beinwelljauche, Hornspäne (6,39€ bei Amazon*) oder auch Rasenschnittmulch.

Hingegen sollten Kapkörbchen in Topfkultur gelegentlich gedüngt werden. Idealerweise erhalten sie alle 1 bis 2 Wochen eine Düngergabe. Spätestens alle 4 Wochen sollten sie neue Nährstoffe erhalten. Die Düngung ist wichtig, damit die Pflanzen viele Blüten hervorbringen können. Es eignen sich Flüssigdünger, aber auch Langzeitdünger. Im August wird die Düngergabe gestoppt, da nun die Ruhezeit beginnt.

Wann ist der beste Schnittzeitpunkt und bis wohin wird geschnitten?

Das ist beim Schneiden beachtenswert:

  • nach der Hauptblüte im Sommer zurückschneiden
  • dieser Schnitt bewirkt einen kräftigen Neuaustrieb und buschigen Wuchs
  • neue Blüten werden gebildet
  • im Herbst auf 1/3 herunterschneiden
  • nach dem Herbstschnitt kann überwintert werden

Was hilft gegen Blattläuse an dieser Staude?

Manchmal treten Blattläuse auf insbesondere in Trockenperioden. Dagegen helfen vorbeugend Brennnesselsud, Meerrettichsud oder auch Ackerschachtelhalmsud. Ist das Kapkörbchen erst befallen, helfen das Besprühen mit Schmierseife (4,95€ bei Amazon*) oder ein Brennnesselsud gegen die Plagegeister.

Braucht das Kapkörbchen einen Winterschutz?

Da die Kapmargerite nicht winterhart ist, sollte sie überwintert werden:

  • verträgt kurzzeitig Temperaturen bis -5 °C
  • frostfrei überwintern
  • in Töpfen überwintern
  • Überwinterungsort: hell, 5 bis 15 °C mild
  • wenig gießen
  • nicht düngen
  • im Frühjahr alles handhoch zurückschneiden
  • ab Mai rausstellen

Tipps

Im Umgang mit der Kapmargerite sind keine Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Sie ist völlig ungiftig.

Text: Anika Gütt

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