Hängegeranien – optimale Pflege für Ihre Balkonbepflanzung

Rot, Rosa oder Weiß - Hängegeranien sind die perfekte Bepflanzung für einen den ganzen Sommer hindurch blühenden Balkon. Aufgrund ihrer Farbenpracht und langen Blütezeit eignen sich die Blumen perfekt für diesen Zweck, brauchen allerdings auch recht viel Pflege. Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie Sie eine möglichst lange Zeit viel Freude an Ihren Hängegeranien haben können.

Hängegeranien gießen
Hängegeranien sind sehr durstige Pflanzen

Hängegeranien richtig gießen

Hinsichtlich ihres Wasserbedarfs sind Hängegeranien recht zwiegespalten: Ursprünglich stammen die beliebten Sommerblumen aus dem trockenen und heißen Klima Südostafrikas und sind daher längere Trockenperioden durchaus gewohnt. Kurzzeitige trockene Phasen schaden den Pflanzen nicht, auch dürfen sie nicht allzu großer Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Andererseits sind Hängegeranien aber auch recht durstige Pflanzen, die gerade an heißen und trockenen Tagen gut gewässert werden wollen. Neben hoher Luftfeuchtigkeit sollten Sie auch Staunässe bzw. ständig nasses Substrat vermeiden.

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Hängegeranien regelmäßig düngen

Außerdem sind Hängegeranien ausgesprochene Starkzehrer und sollten daher regelmäßig gedüngt werden. Hierzu eignet sich ein spezieller Geraniendünger, wobei herkömmlicher Blühpflanzendünger (13,50€ bei Amazon*) allerdings denselben Zweck erfüllt. Gedüngt wird am besten beim Gießen. Achten Sie darauf, dass das Substrat feucht ist, sonst könnten die Wurzeln Schaden nehmen.

Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden der Hängegeranien

Viele Hängegeranien-Sorten sind selbstreinigend, d. h. verblühte Triebe müssen nicht ausgeputzt werden. Bei anderen Hängegeranien ist diese Maßnahme allerdings recht sinnvoll, um die Ausbildung neuer Blüten anzuregen. Ansonsten erfolgt ein kräftiger Rückschnitt vor dem Einlagern ins Winterquartier sowie ein weiterer – um Wassertriebe zu entfernen – im zeitigen Frühjahr.

Krankheiten bei Hängegeranien

Insbesondere bei feuchter Witterung bzw. zu häufigem Gießen neigen Hängegeranien zu bestimmten Krankheiten. Häufig treten vor allem Mehltau, Grauschimmel, Pelargonienrost oder Bakterienwelke auf. Sobald Sie erste Anzeichen für diese oft durch Pilze oder Bakterien verursachten Pflanzenkrankheiten bemerken, sollten Sie so schnell wie möglich handeln – befallene Stellen sind abzuschneiden und die befallenen Pflanzen trockener zu stellen.

Schädlinge bei Hängegeranien

Weiße Fliegen, Thripse oder Blattläuse fühlen sich auf Hängegeranien besonders wohl. Wird der Befall rechtzeitig bemerkt, können Sie ihn mit einem bewährten Hausmittel eindämmen: Behandeln Sie die betroffenen Blätter und Triebe mit einer Mischung aus 500 ml Wasser, einem kräftigen Schuss Spülmittel (möglichst mit Zitrusduft) und zwei Esslöffeln Speiseöl.

Hängegeranien richtig überwintern

Hängegeranien sollten auf keinen Fall im Freien überwintern. Die Pflanzen sind nicht winterhart, können aber – stark zurückgeschnitten und ohne Erde – im kühlen und dunklen Keller problemlos die kalte Jahreszeit überstehen.

Tipps

Geranien sollten stets nur von unten gegossen werden, so dass kein Gießwasser auf die Blätter gerät.

Text: Ines Jachomowski

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