Geranien auspflanzen
Geranien können in einen Topf oder ins Freie gepflanzt werden

Geranien richtig pflanzen – Blütenfülle das ganze Jahr hindurch

Geranien - oder wie sie richtig heißen, Pelargonien - gehören zu den typischen Balkonblumen. Im Sommer scheint von so manchem Balkon eine wahre Kaskade roter, rosafarbener oder weißen Blüten sich zu ergießen. So herrlich üppig blühen Geranien dann, wenn sie richtig gepflanzt und gepflegt werden.

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Welchen Standort bevorzugen Geranien?

Zunächst einmal: Geranien brauchen Sonne, Sonne und noch mehr Sonne! Je mehr, desto schöner und reicher fällt die Blüte aus.

Welches Substrat benötigen Geranien?

Geranien sind Starkzehrer und brauchen daher ein lockeres, durchlässiges und nährstoffreiches Substrat. Im Handel ist spezielle Geranienerde erhältlich, Sie können diese aber auch selbst aus handelsüblicher, vorgedüngter Blumenerde, Komposterde und Perlite oder Sand anmischen. Achten Sie aber auch auf eine gute Topfdrainage, denn Geranien vertragen keine Staunässe.

Kann man Geranien nur im Topf halten oder auch ins Freie pflanzen?

Grundsätzlich können Sie Geranien auch ins Staudenbeet setzen, allerdings sind die Pflanzen nicht winterhart und müssen daher im Herbst wieder ausgegraben und frostfrei überwintert werden. Falls Sie Geranien in den Garten setzen möchten, so ist diese Vorgehensweise empfehlenswert:

  • Pflanzen Sie die Geranien in einen großen, unbehandelten Tontopf.
  • Dieser sollte ein Abflussloch am Boden haben.
  • Versenken Sie diesen so in die Erde, dass maximal nur noch der obere Topfrand zu sehen ist.
  • Im Herbst können Sie Pflanze samt Topf wieder ausgraben.

Vorteil dieser Methode ist, dass Sie nicht winterharte Pflanzen im Staudenbeet kultivieren und schließlich ohne Wurzelschäden wieder ausgraben können.

Wann ist die beste Zeit für das Einpflanzen von Geranien?

Geranien sollten erst nach den Eisheiligen – also frühestens ab Mitte Mai – ausgepflanzt werden. Die Pflanzen sind sehr frostempfindlich und daher gegebenenfalls vor eventuellen Spätfrösten zu schützen.

Welcher Pflanzabstand ist bei Geranien ideal?

Als Jungpflanzen sind Geranien noch recht klein, breiten sich aber bei entsprechenden Bedingungen sehr schnell in alle Richtungen aus. Setzen Sie daher nicht mehr als maximal vier Jungpflanzen in einen durchschnittlichen Balkonkasten von einem Meter Länge.

Wann blühen Geranien?

Geranien sind unermüdliche Sommerblüher und zeigen ihre Blütenpracht in den Monaten zwischen Mai und Oktober. Verblühtes sollten Sie jedoch regelmäßig entfernen, um die Pflanzen zu dieser langen Blütezeit zu animieren.

Wie kann man Geranien vermehren?

Geranien lassen sich sehr gut über halbreife Stecklinge vermehren, die im Spätsommer geschnitten werden. Sie erkennen diese daran, dass die Stängel bereits braun verfärbt sind, ergo verholzen. Zu weiche Stecklinge schimmeln dagegen schnell. Auch eine Anzucht aus gekauften bzw. selbst gesammelten Samen ist möglich, jedoch nicht bei allen Sorten. Hybride sind in der Regel nur vegetativ zu vermehren.

Lassen sich Geranien auch vorziehen?

Sie können ab Januar / Februar anfangen, selbst Geranien aus Samen heranzuziehen. Pflanzen Sie die Samen in Anzuchterde in stellen Sie die Pflanztöpfe am besten an einen warmen und hellen Platz, möglichst in ein Zimmergewächshaus. Sobald die Pflänzchen vier Blätter haben, können sie pikiert und in gute Blumenerde gepflanzt werden. Gedüngt wird ab etwa sechs bis acht Wochen nach der Keimung.

Tipps

Geranien lassen sich sehr gut zusammen mit Verbenen, Elfenspiegel, Spinnenblumen, Gauklerblumen, Schleierkraut, Lobelien oder Petunien pflanzen. Fuchsien dagegen sind weniger geeignet, da diese einen eher schattigen Standort bevorzugen.

Text: Ines Jachomowski

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