Hängegeranie

Hängegeranien überwintern: Alles, was Sie wissen müssen

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Geranien zählen zu den beliebtesten Sommerblumen, sind aber nicht winterhart. Mit der richtigen Pflege und Überwinterungsmethode erfreuen sie auch im nächsten Jahr mit ihrer Blütenpracht.

Hängegeranien winterhart
Hängegeranien sollten vor dem Überwintern zurückgeschnitten werden

Hängegeranien überwintern: So funktioniert’s

Die Überwinterung von Hängegeranien ist unkompliziert und es gibt mehrere bewährte Methoden. Der Schutz vor Frost, die richtige Temperatur und Pflege während des Winters sind entscheidend.

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Vorbereitung der Pflanze

Bereiten Sie Ihre Geranien im Herbst vor dem ersten Frost vor, indem Sie die Triebe auf etwa zehn Zentimeter kürzen. Lassen Sie dabei pro Trieb zwei bis drei verdickte Knoten stehen und entfernen Sie die Blätter. Dies reduziert die Verdunstung und beugt Pilzkrankheiten vor.

Hängegeranien aus dem Topf nehmen

Nehmen Sie die Pflanzen vorsichtig aus ihren Töpfen und schütteln Sie die Erde von den Wurzeln, wobei möglichst viele Feinwurzeln erhalten bleiben. Bei Pflanzen im Beet erfolgt ein vorsichtiges Ausgraben.

Überwinterungsmethoden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Hängegeranien zu überwintern. Drei bewährte Methoden sind:

Methode 1: Hängegeranien im Topf überwintern

Setzen Sie die zurückgeschnittenen Pflanzen in einen Blumentopf und bedecken Sie die Wurzeln mit einer Mischung aus Sand und Erde. Stellen Sie den Topf an einen hellen Ort bei Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius. Halten Sie die Wurzeln leicht feucht.

Methode 2: Hängegeranien in Kisten überwintern

Wickeln Sie die zurückgeschnittenen Pflanzen in Zeitungspapier und legen Sie sie in eine Kiste. Lagern Sie die Kiste an einem dunklen, kühlen Ort mit Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius. Besprühen Sie die Wurzeln gelegentlich leicht mit Wasser.

Methode 3: Hängegeranien hängend überwintern

Stecken Sie den enterdeten Wurzelballen in einen Gefrierbeutel und verschließen Sie diesen unterhalb der Triebe mit Draht. Hängen Sie die Pflanzen kopfüber an einem kühlen und dunklen Ort auf, wo die Temperatur nicht unter fünf Grad Celsius fallen sollte.

Pflege im Winterquartier

Kontrollieren Sie die Pflanzen regelmäßig auf Schädlings- oder Krankheitsbefall, und achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht zu feucht stehen, um Fäulnis zu vermeiden.

Auswinterung

Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, können die überwinterten Pflanzen wieder nach draußen gestellt werden. Gewöhnen Sie die Pflanzen schrittweise an das Sonnenlicht, indem Sie sie zunächst an einen halbschattigen Standort stellen. Setzen Sie die Geranien in frische Erde und gießen Sie gut an. In den ersten Wochen sollte die Erde nicht zu feucht gehalten werden. Zurückschneiden hilft, den Neuaustrieb zu fördern und die Pflanzen kräftig zu halten.

Bilder: grau-art / iStockphoto