Geranien auch ohne Erde überwintern

Geranien - oder, wie sie botanisch richtig heißen, Pelargonien - stammen aus dem heißen und eher trockenen Klima Südostafrikas und sind somit ganz andere Witterungsbedingungen als in Mitteleuropa üblich gewöhnt. Somit sind die beliebten Balkonblumen nicht winterhart, müssen aber - wie es viele Balkongärtner tun - im Herbst nicht gleich entsorgt werden. Stattdessen können Sie die Pflanzen recht einfach überwintern - auch ohne Erde und im Dunklen.

Pelargonien überwintern ohne Erde
Vor dem Überwintern werden die Geranien zurückgeschnitten

Geranien überwintern am besten im Keller

Ohnehin überwintern Geranien bestenfalls stark zurückgeschnitten, ohne Blätter und wurzelnackt im dunklen Keller bei Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius. Noch vor dem ersten Frost (also etwa Mitte Oktober) topfen Sie die Geranien aus ihrem Pflanzgefäß aus, schneiden Triebe, Blätter und eventuell noch vorhandene Blüten sowie Knospen ab, entfernen die Erde um den Wurzelstock und kürzen auch die Wurzeln etwas ein. Im Hinblick auf die Aufbewahrung haben Sie nun mehrere Möglichkeiten:

1. Sie verpacken den Wurzelstock in eine Plastiktüte und hängen die Pflanze kopfüber auf.
2. Sie wickeln den Wurzelstock in Zeitungspapier und legen die Geranien in eine Kiste.

Bei dieser Art der Überwinterung ist ein Gießen in der Regel nicht notwendig.

Tipps

Stattdessen können Sie Ihre Geranien auch im Topf oder Blumenkasten überwintern, wobei diese dann jedoch heller und auch wärmer stehen müssen.

Text: Ines Jachomowski

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