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Gute Erde ist locker und nährstoffreich

Die Erde im Gemüsebeet verbessern – die Basis reicher Ernte

Die Grundlage jedes Gemüsebeets wurde bereits von der Natur geschaffen: Die Erde, in der künftig Ihr eigenes, schmackhaftes Gemüse gedeihen wird. Die größte Aufmerksamkeit sollten Sie dabei, unabhängig ob in Ihrem Garten eher sandiger oder lehmiger Boden ist, den obersten etwa dreißig Zentimetern schenken. Hierbei handelt es sich um die Humus- oder Mutterbodenschicht, dem Nährstoffreservoir für Ihre Gemüsepflanzen.

Methoden, um das Substrat zu verbessern

Für den Gemüseanbau sollte die Erde nachfolgende Eigenschaften besitzen:

  • locker und humos
  • nährstoffreich
  • leicht sandig
  • wasserdurchlässig.

Kompost ist das beste Mittel, um die Erde zu verbessern. Die organische Substanz bindet grobe Sandkörner und lockert die aneinander klebenden Tonpartikel schwerer Böden auf.

Diese lassen sich zusätzlich durch Sand lockern. Etwa zwei Eimer je Quadratmeter sollten Sie bei der Anlage des Gemüsebeets gut einarbeiten. Ausgebrachtes Steinmehl wirkt der Bodenverdichtung ebenfalls entgegen.

Bei Sandböden verwenden Sie Tonmehl. Es verbessert die Bodenstruktur und erhöht die Nährstoffkapazität. Da die Tonmaterialien bei Nässe aufquellen, wird das Wasser besser in der Erde gehalten.

Tipps

Benötigen Sie mehr Kompost, als Sie selbst produzieren können, erhalten Sie dieses wertvolle Material an vielen Wertstoffhöfen, Müllplätzen oder bei der Kompostieranlage. Weitgehend frei von Torf und regional produziert eignet sich dieses „Abfallprodukt“ hervorragend zur Verbesserung der Erde im Gemüsebeet.

Text: Michaela Kaiser Artikelbild: superoke/Shutterstock

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