Gartenmauer verschönern: Kunststoff täuscht das Auge

Kunststoff im Garten hat bei vielen keinen guten Ruf. Völlig zu Unrecht, wie wir finden, denn der moderne Werkstoff besticht durch die Vielfalt der Optik und steht natürlichen Materialien in nichts nach. Wie Sie eine in die Jahre gekommene Gartenmauer mit Kunststoffpaneelen einen frischen Look verleihen, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

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Kunststoffpaneele können Holz nachahmen

Welche Vorteile bietet eine Verkleidung aus Kunststoff?

Entscheiden Sie sich für eine Mauerverkleidung in Holzoptik, ist aus der Distanz kaum zu erkennen, dass es sich nicht um ein natürliches Material handelt. Die Verkleidung aus Kunststoff benötigt zudem wesentlich weniger Pflege, denn es muss nicht mehr gestrichen oder neu verputzt werden. Die Bausubstanz der Mauer bleibt erhalten, da die Paneele vorgehängt und somit hinterlüftet werden.

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Die Elemente bekommen ihre hohe Stabilität durch verstrebte Hohlräume. Dadurch ist das Eigengewicht der einzelnen Platten eher gering. Die Befestigungs- oder Verbindungselemente sind bereits integriert, was die Verarbeitung deutlich erleichtert.

Woraus bestehen die Kunststoffplatten?

Erhältlich sind Paneele aus PVC sowie glasfaserverstärktem Kunststoff. Diese Materialien sind besonders leicht, UV-beständig und farbecht. Die bei Gartenmauern bevorzugte Holz- oder Steinoptik wirkt ausgesprochen realistisch.

Ebenfalls gebräuchlich sind Faserharzelemente, die aus Zellulose, Zement und speziellen Fasern zur Erhöhung der Stabilität bestehen. Das robuste, witterungsbeständige und langlebige Material wird überwiegend in großen Elementen angeboten und fügt sich optisch sehr gut in modern gestaltete Gärten ein.

Holz-Polymer-Werkstoffe wirken täuschend echt. Sie bestehen zu achtzig Prozent aus Holz und nur zu zwanzig Prozent aus Kunststoff. Allerdings können diese Paneele durch den Einfluss des Wetters verblassen und sind häufig anfällig gegen Dauerfrost.

Die Montage der Kunststoffpaneele

  • Diese erfolgt meist auf eine schlanke Unterkonstruktion aus Holz oder Aluminium.
  • Dadurch verbleibt zwischen Mauer und Verkleidung ein Luftspalt. Die Luft kann zirkulieren und eingetretene Feuchtigkeit wird abgeführt.
  • Montiert wird die Verschönerung der Gartenmauer stets nach Herstellerangaben. Die Vorgehensweise unterschiedet sich hierbei geringfügig.

Tipps

Damit die Mauer dauerhaft attraktiv bleibt genügt es, diese gelegentlich von außen gut mit Wasser zu reinigen. Verputzen oder ein neuer Anstrich sind nicht mehr notwendig.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Nick Rostov/Shutterstock
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