Die Gartenmauer sanieren: So gehen Sie vor

Ein gemauerter Sichtschutz gilt als sehr langlebig. Doch auch an diesem Bauwerk hinterlässt die Zeit Spuren: Es können Risse entstehen, die Fugen werden tiefer und es brechen kleinere Stücke aus. Spätestens dann wird es notwendig, die Gartenmauer zu renovieren. Mit unseren Tipps geht das ganz einfach.

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Vor dem Anstrich sollten Schäden und Risse ausgebessert werden
  • Abdeckung für den Untergrund
  • Sonnensegel oder Plane, um den Arbeitsbereich zu schützen
  • Sanierspachtel
  • Fugenmörtel
  • Tiefengrund
  • Fassadenfarbe
  • Gehör- und Atemschutz
  • Winkelschleifer
  • Exzenterschleifer
  • Hochdruckreiniger
  • Multitool mit Schleifaufsatz
  • Drahtbürste
  • Flächenspachtel
  • Hammer
  • Meißel
  • Kelle
  • Abstreichgitter
  • Farbrolle
  • Pinsel
  • Eimer

Die Mauer kernsanieren

Bei der Verschönerung, die bei trockenem Wetter stattfinden sollte, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Putz mit einem Winkel- und Exzenterschleifer von der Mauer entfernen.
  • Fugen gut ausbürsten und marode gewordenen Mörtel herauskratzen.
  • Die Gartenmauer gründlich, beispielsweise mit dem Hochdruckreiniger,(104,00€ bei Amazon*) säubern.
  • Mit für den Außenbereich gekennzeichnetem Schnellzement spachteln und Fugen mit Fugenmörtel ausbessern.
  • Die gesamte Fläche zwei Mal mit speziellem Tiefengrund streichen.
  • Abschließend erfolgt ein mindestens dreimaliger Anstrich mit Außenfarbe.

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Planen Sie für die einzelnen Arbeitsschritte ausreichend Zeit ein, denn nach dem Reinigen und Streichen müssen Sie jeweils 12 bis 24 Stunden warten bis Sie weiter arbeiten können.

Die Gartenmauer neu verputzen

Auch hier gilt: Behalten Sie den Wetterbericht im Auge und machen Sie sich dann ans Werk, wenn einige trockene Tage angekündigt sind:

  • Prüfen Sie mit einem Schraubenzieher, ob der alte Putz an vielen Stellen abbröckelt. Bröselt dieser, wenn Sie mit dem Werkzeug über die Fläche fahren, muss alles runter.
  • Im Anschluss tragen Sie Haftgrund auf.
  • Bringen Sie nun die Armierungsmatten ein: Mischen Sie hierfür etwas Putz an und tragen Sie diesen auf die Kanten auf. Drücken Sie die Armierungskanten mitsamt den Armierungsmatten in das feuchte Material und verstreichen Sie überschüssigen Putz in die Matten.
  • Verputzen Sie die gesamte Gartenmauer.
  • In jenen Bereichen, in denen noch kein Armierungsgewebe liegt, drücken Sie das Spezialgewebe in den feuchten Putz und arbeiten es mit der Glättkelle ein.
  • Lassen Sie den Grundputz gründlich durchhärten.
  • Anschließend können Sie, sofern gewünscht, einen Dekorputz auftragen.

Tipps

Möchten Sie die Gartenmauer neu verputzen müssen Sie, wie auch bei der Grundierung, das Material zwingend auf den darunter liegenden Stein oder Beton abstimmen.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Bignai/Shutterstock
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