Eine Gartenmauer mit Naturstein verblenden

Diese Art der Verschönerung einer Gartenmauer bietet sich nicht nur dann an, wenn das kleine Bauwerk in die Jahre gekommen ist. Durch das Aufbringen von Natursteinplatten gewinnt viele Mauern optisch und lassen sich, bedingt durch die Vielfalt von natürlichen Farbtönen und Oberflächen, wunderbar an den individuellen Gartenstil anpassen.

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Die Auswahl an Natursteinen für die Gartenmauerverblendung ist groß

Welche Naturstein-Riemchen bieten sich an?

Hier können Sie aus einer Vielzahl von Varianten wählen. In nachfolgender Tabelle haben wir einige Steine sowie die Vor- und Nachteile des Materials beispielhaft aufgeführt.

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Art Vorteile Nachteile
Granit Sehr langlebig und hart. Witterungsunempfindlich, hält auch starken Temperaturschwankungen stand. Hohes Eigengewicht. Relativ teuer und anfällig für Kratzspuren.
Quarzstein Samtige Oberfläche mit angenehmer Haptik. Frostbeständig lässt sich gut verarbeiten. Nutzt sich ab und ist etwas empfindlich.
Marmor Unzählige Farbvarianten in hübschen Schattierungen. Wasserfest und einfach zu reinigen. Relativ teuer, passt nicht in jeden Garten.
Schiefer Gut witterungsbeständig. Wirkt sehr edel und fügt sich optisch gut in modern gestaltete Gärten. Unkompliziert zu bearbeiten. Korrosionsanfällig.

Aufmauern: Bei Gartenmauern das Mittel der Wahl

Da Gartenmauern nicht zwingend hinterlüftet werden müssen, können Sie die Verblendsteine einfach in ein Mörtelbett drücken. Die Verarbeitung ist unkompliziert und gelingt auch Ungeübten.

Materialliste:

  • Verblendsteine
  • Haftgrund
  • Kalkmörtel und Wasser
  • Abhängig vom gewählten Stein und der Verlegetechnik eventuell Fugenmörtel

Werkzeugliste

  • Handfeger und Drahtbürste
  • Bohrmaschine (91,00€ bei Amazon*) mit Rührwerk
  • Steinschneider
  • Maurer- und Fugenkelle
  • Fugeneisen
  • Zollstock
  • Maurerschnur

Vorgehensweise

  • Bürsten Sie die gesamte Mauer gründlich ab und streichen Sie diese mit Haftgrund. – Legen Sie die Verblendsteine auf dem Boden aus und arrangieren Sie diese so, dass sich ein ansprechendes Gesamtbild ergibt.
  • Werfen Sie den angerührten Mörtel an die Wand und drücken Sie die Steine auf.
  • Überschüssigen Mörtel sofort mit der Kelle abnehmen.
  • Gut durchtrocknen lassen und abschließend mit der Fugenkelle und dem Fugeneisen verfugen.

Tipp

Um sicherzugehen, dass der Mörtel zuverlässig abbindet, sollten Sie eine Probeplatte anbringen. Geben Sie etwas Mörtel auf die Wand, drücken Sie die Natursteinplatte ein und lassen Sie das Material aushärten. Hält der Stein? Dann können Sie mit der Arbeit beginnen.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: CSMaster/Shutterstock

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