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Ein Fertigbecken ist eine gute Variante, einfach und günstig einen Teich zu bauen

Wie Sie einen Fertigteich anlegen

Sie möchten Ihren Garten mit einem eigenen kleinen Teich aufpolieren? Da haben Sie ganz Recht. Der Entspannungs- und Schmuckwert eines Teichs ist enorm. Mit einem Fertigbecken können Sie Ihr Projekt besonders bequem über die Bühne bringen.

Für und Wider eines Fertigteichs

Ist der Wunsch nach einem Gartenteich groß, soll er natürlich möglichst schnell realisiert werden. In dieser Hinsicht kommt der Fertigteich Ihnen natürlich entgegen. Denn er:

  • erspart Ihnen die selbstständige Formplanung
  • besitzt meist bereits vorgefertigte Tiefenzonen zur variablen Bepflanzung
  • braucht im Grunde nur eingegraben zu werden

Nachteile gibt es wie immer aber auch und sollten nicht ausgeblendet werden. Dazu zählt:

  • Begrenzung auf vorbestimmte Formen
  • nur relativ kleine (bis 5m2) Becken erhältlich
  • etwas teurer als Teichfolie
  • gegebenenfalls Filterpumpanlage nötig

Wenn Sie diese Nachteile verschmerzen können, kann es ja ans Einbauen gehen!

Fertigteich anlegen

Ist das passende Fertigbecken gefunden und der Platz im Garten bestimmt, kommen folgende Schritte an die Reihe:

1. Ausheben der Mulde
2. Becken einsetzen und einschlämmen
3. Gegebenenfalls Pumpanlage einbauen
4. Bepflanzen und Befüllen

1. Ausheben der Mulde

Markieren Sie vor dem Ausheben die Teichkonturen am besten mithilfe des Beckens selbst. Nutzen Sie dazu zum Beispiel ein Seil oder streuen eine Sandspur. Beim Ausgraben der Mulde müssen Sie darauf achten, etwa 15 cm an Breite und Tiefe zuzuschlagen.

2. Becken einsetzen und einschlämmen

Ein Fertigteichbecken lockt vor allem damit, dass es man es scheinbar einfach nur in eine Grube einbauen, sprich: eingraben muss. Ganz so trivial ist das aber doch nicht. Sie müssen das Becken sorgfältig richten und mit Sand einschlämmen, damit es nicht wie der Schiefe Turm von Pisa nachträglich absackt. Auch stellt sich beim ersten Einsetzen meist heraus, dass hier und da noch etwas nachgegraben oder wieder aufgefüllt werden muss.

Ist die Feinjustage des Grabens erledigt, wird der Muldenboden mit einer etwa 15 cm dicken Sandschicht aufgefüllt. Dann kann das Becken eingesetzt und mithilfe einer Wasserwaage ausgerichtet werden. Den verbleibenden Raum an den Rändern füllen Sie anschließend auch mit Sand auf und schlämmen ihn mithilfe eines Gartenschlauchs ein. So verteilt sich der Sand gleichmäßig und fest um das Becken und hält es in der endgültigen Position fest.

3. Gegebenenfalls Pumpanlage einbauen

Wenn Sie sich künftig in Sachen Wasserqualität zurücklehnen möchten oder ein Wasserspiel integrieren möchten, ist jetzt der Zeitpunkt für das Einsetzen einer Pumpanlage. Hier gibt es einfach zu installierende Kombisets zur Wasserklärung und Anschlüssen für Springbrunnen etc.

4. Bepflanzen und Befüllen

Nun kann es an den schönen Teil gehen: die Bepflanzung und Ausgestaltung. Schichten Sie dazu auf die Beckenebenen jeweils etwas Kies. Da hinein lassen sich Pflanzkörbe mit jeweils zu den Tiefenschichten passenden Sumpfpflanzen setzen. Währenddessen können Sie – am besten etappenweise – auch schon Wasser einlaufen lassen.

Text: Caroline Strauss Artikelbild: photowind/Shutterstock

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