Ist die Cosmea giftig für Katzen?

Das Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus), auch als Cosmea oder Kosmee bekannt, ist eine pflegeleichte und beliebte Sommerblume, die sich wunderbar mit vielen anderen Gartenpflanzen kombinieren lässt. Doch Vorsicht: Viele Zierpflanzen sind für Menschen und Haustiere giftig. Gilt das auch für die Cosmea?

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Das Schmuckkörbchen ist nicht giftig

Ist die Cosmea giftig für Katzen?

Diesbezüglich können Sie unbesorgt sein: Alle Pflanzenteile der Cosmea sind für Mensch und Tier ungiftig. Daher eignet sich das Schmuckkörbchen sehr gut für einen katzen- sowie kinderfreundlichen Garten und Sie müssen sich keine Gedanken machen, sollte Ihr Stubentiger einmal an den hübschen Körbchenblüten knabbern.

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Welche Zierpflanzen gehören in einen katzenfreundlichen Garten?

Wer Katzen ebenso wie Pflanzen liebt und seinen Garten bzw. Balkon bepflanzen möchte, sollte auf katzenfreundliche Arten zurückgreifen. Die neugierigen Samtpfoten knabbern gern einmal an vielen Gewächsen, was bei giftigen Blumen oder Gehölzen schnell gefährlich werden kann. Um eine Vergiftung zu vermeiden, setzen Sie daher auf:

  • Dahlien (Dahlia): beliebte herbstblühende Knollenblume, großer Sortenreichtum
  • Eisenkraut (Verbena officinalis): tolle Blüte, anspruchslos in der Pflege, für sonnige, warme Standorte
  • Glockenblume (Campanula): viele Sorten mit hübschen Blüten, unkomplizierte Pflege, lange Blütezeit, für sonnige bis halbschattige Standorte
  • Jakobsleiter (Polemonium caeruleum): kleine, violette Blüten, für halbschattige Standorte mit frischem Boden
  • Katzenminze (Nepeta cataria): in vielen Farben, intensiver Duft, für sonnige bis vollsonnige Standorte
  • Lavendel (Lavandula angustifolia): hübsche blaue oder violette Blüten, intensiver Duft, für sonnige und trockene Standorte
  • Mädchenauge (Coreopsis): attraktive Blüten, für warme und vollsonnige Standorte mit nährstoffreichem Boden
  • Margerite (Leucanthemum): attraktive Körbchenblüten, für sonnige bis lichte Standorte
  • Salbei (Salvia): nicht nur als Gewürzpflanze, viele üppig blühende Sorten, für sonnige und trockene Standorte

Auch viele heimische Gehölze, neben Apfel- und Birnbäumen u. a. Pfeifenstrauch, Fingerstrauch, Forsythie, Haselnuss, Felsenbirne, Kornelkirsche, Hartriegel oder Mehlbeere, sind für Katzen ungefährlich. Als zusätzlicher Pluspunkt gelten die genannten Gewächse als bienen- und schmetterlingsfreundlich, da sie dem Summvolk reichlich Nahrung in Form von Nektar und Pollen liefern.

Welche Gartenpflanzen sind für Katzen besonders gefährlich?

Doch Vorsicht: Viele andere beliebte Zierpflanzen für den Garten oder Kübel sind giftig und sollten daher insbesondere von jungen, unerfahrenen Katzen ferngehalten werden. Dies gilt insbesondere für:

  • Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus): auch Osterglocke, kann Krämpfe, Herzrhythmusstörungen sowie Koliken auslösen
  • Hyazinthen (Hyacinthus): enthält u. a. Saponin, Kalziumoxalat, Salicylsäure; kann Magenkrämpfe, Durchfall und Erbrechen verursachen, vor allem die Blüten sind giftig
  • Maiglöckchen (Convallaria majalis): kann Vergiftungssymptome bis hin zu Herzrhythmusstörungen und Herzstillstand verursachen
  • Schneeglöckchen (Galanthus): enthaltene Giftstoffe können Durchfall und Erbrechen verursachen
  • Tulpen (Tulipa): enthält Giftstoffe Tuliposide und Tulipin, die Bauchkrämpfe und Darmreizungen verursachen
  • tipp: Cosmea ist essbar
  • Tatsächlich ist die Cosmea nicht nur ungiftig, sondern sogar essbar. Ihre bunten Blüten lassen sich prima als essbare Deko für Salate oder Desserts verwenden. Auch machen sie sich als Blütenbutter oder in Eiswürfeln sehr gut.

    Ist die Cosmea giftig für Katzen?

    • Cosmea ist ungiftig und sogar essbar.
    • Für Katzen und Menschen völlig ungefährlich.
    • Ideal für katzenfreundlichen Garten.
    • Keinesfalls jedoch Osterglocke, Maiglöckchen, Tulpen, Schneeglöckchen oder Hyazinthen pflanzen!
    Text: Ines Jachomowski
    Artikelbild: TalyaPhoto/Shutterstock

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