Fakten zur Butterblume im Steckbrief

Wer im späten Frühjahr über wilde Wiesen streift, wird sie vermutlich häufig antreffen können, die Butterblume. Dieses mehrjährige Gewächs ist vielen Menschen bekannt. Doch was wissen Sie eigentlich über diese Blume? Hier können Sie Ihr Wissen auffrischen!

Butterblume Merkmale
Die Butterblume wächst bei uns wild auf Wiesen und in Wäldern

Die Butterblume – übersichtlich in Kurzform

  • Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse
  • Natürliches Verbreitungsgebiet: Europa bis Asien
  • Vorkommen: Weiden, Wiesen, Wegränder, Waldränder, Gebüsche
  • Wuchs: 20 bis 100 cm hoch, aufrecht, krautig
  • Blätter: handförmig, drei- bis fünfteilig
  • Blütezeit: Mai bis Juli
  • Blüten: fünfzählig, zwittrig, goldgelb
  • Früchte: einsamige Nussfrüchte
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: kalkhaltig, nährstoffreich, feucht
  • Besonderheiten: giftig

Ein scharfer Geschmack deutet auf Giftstoffe hin

Die Butterblume ist in allen ihren Teilen giftig. Verwechseln Sie diese Butterblume nicht mit dem Löwenzahn, der je nach Region aufgrund seiner buttergelben Blüten auch als Butterblume bezeichnet wird. Zwar enthält der Löwenzahn auch einen Milchsaft. Doch seiner ist nicht giftig.

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Eine weitere Bezeichnung für die Butterblume ist Scharfer Hahnenfuß. So wie alle Hahnenfußgewächse verfügt die Butterblume über diverse Giftstoffe, die sich zum Großteil in ihren Stängeln und Wurzeln befinden. Stark hervorsticht dabei das Gift namens Protoanemonin, das sich durch einen scharfen Geschmack bemerkbar macht.

Daran ist sie zu erkennen!

Lange faserige Wurzeln werden im Erdreich bis zu 50 cm lang. Aus ihnen gehen stark verzweigte Stängel empor, die eine Höhe zwischen 20 und 100 cm erreichen können. Die aufrechten Stängel weisen unten handförmige Grundblätter und oben kleinere Stängelblätter auf. Die Blätter sind drei- bis fünfteilig und grün.

Zwischen Mai und Juli präsentieren sich die Blüten der Butterblume. Es handelt sich um fünfzählige, zwittrige und radiärsymmetrische Blüten. Manchmal sind sie bis September zu sehen. Die Blüten, die sich unter anderen aus fünf verkehrt eiförmigen Blütenblättern zusammensetzen, werden zwischen 2 und 3 cm breit und stehen einzeln an lockeren Rispen.

Die Blütengestalt ist rundlich, flach und weit geöffnet. Ein leuchtendes Goldgelb ist charakteristisch für sie. Es glänzt fettig. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Juli und Oktober die Früchte. Es sind einsamige Nussfrüchte, die flach und unscheinbar sind.

Tipps

Auf dem Markt gibt es auch gefüllt blühende Sorten, die einen besonders hohen Zierwert besitzen.

Text: Anika Gütt

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