Ringelblume

Ringelblumen im Garten: Welchen Standort bevorzugen sie?

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Von den verschiedenen Arten der Ringelblume wird vor allem die Gemeine Ringelblume (Calendula officinalis) in vielen Gärten angebaut, da sie als robust und anspruchslos gilt. Am richtigen Standort bildet die Pflanze auffällige und ausdauernde Blüten.

Calendula Standort
Ringelblumen lieben Sonne
AUF EINEN BLICK
Welcher Standort eignet sich für die Ringelblume?
Für die Ringelblume ist ein Standort mit vollsonnigen bis halbschattigen Bedingungen ideal. Sie gedeiht gut in tiefgründigen Lehmböden und verträgt keine Staunässe, daher empfiehlt sich die Zugabe von Sand bei schweren Böden. Die Pflanze verbessert den Boden und hält Schädlinge fern.

Passende Boden- und Lichtverhältnisse für kräftige Pflanzen

Die einjährigen Blumen der Gattung Calendula werden in der Regel direkt an Ort und Stelle im Garten oder auf dem Balkon ausgesät. Ideal sind vollsonnige bis halbschattige Standorte. Beim Boden ist die Ringelblume zwar nicht direkt anspruchsvolle, einer möglichen Staunässe im Substrat sollte aber gegebenenfalls mit dem Einarbeiten von Sand vorgebeugt werden. Tiefgründige Lehmböden eignen sich perfekt für die Kultur von Ringelblumen.

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Die Calendula als Nachbarin für andere Gartenpflanzen

Nicht nur die farbenfrohen Blüten machen die Ringelblume zu einem dankbaren Gewächs im Garten. Die Calendula erweist sich auch aufgrund der folgenden Eigenschaften als praktisch:

  • hält Fadenwürmer und Schnecken fern
  • kann mit ihren Blüten Wetterveränderungen vorhersagen
  • verbessert den Boden

Außerdem kann diese ungiftige Blume auch völlig gefahrlos in einem Hochbeet neben dem Salat gepflanzt werden, da sich die Blumen sogar für einen bunten Sommer-Salat verwenden lassen.

Tipp

An einem geeigneten Standort wächst die einjährige Ringelblume nach einmaliger Aussaat in der Regel jährlich neu, da sich die Samen sehr gut selbst aussäen und den Winter als Samen überdauern.