Buschbohnen Anbau

Buschbohnen im Garten – Der Anbau lohnt sich

Wer auf den Anbau besonders pflegeleichter Bohnen setzt, entscheidet sich für die niedrig wachsenden Buschbohnen. Sie eignen sich für Gemüsegerichte, Suppen und Salate, machen wenig Arbeit und sind schon nach wenigen Wochen erntereif. Sie eignen sich hervorragend als Nachkultur und reichern den Boden mit wertvollem Stickstoff an.

Große Auswahl

Buschbohnen gibt es in einer großen Auswahl. Am bekanntesten sind die grünen Filetbohnen und die gelben Wachsbohnen. Sogenannte Gluckentypen wie „Golden Teepee“ bilden ihre Früchte über dem Laub und erleichtern die Ernte. Extravagant erscheinen die Sorten mit blauen Hülsen wie „Purple Teepee“ und „Bluevetta“.

Resistente Neuzüchtungen

Neben den bewährten, ertragreichen Sorten solltest Du auch auf Neuzüchtungen achten. Sie sind resistent gegen Krankheiten wie Bohnenmosaikvirus oder Brenn- und Fettfleckenkrankheit und sehr witterungsbeständig. Resistente Sorten werden in ihrem Wachstum nicht gehemmt und mit Ernteausfällen ist nicht zu rechnen.

Nur wenige Wochen bis zur Ernte

Die meisten Buschbohnen benötigen nur zehn Wochen bis zur ersten Ernte. Früh reifende Sorten schaffen es in nur sechs Wochen. Der Pflegeaufwand bis dahin ist gering.

Der Buschbohnensamen kann direkt ins warme Beet gesät werden. De Pflege besteht aus regelmäßigem Gießen und Unkraut jäten. Düngen musst Du nur bei der Vorbereitung des Bodens.

Buschbohnen als Nachkultur

Buschbohnen sind Schwachzehrer und somit eine ideale Nachkultur. Da wo vorher starkzehrendes Gemüse wie Kartoffeln, Tomaten oder Zucchini wuchs, kannst Du das Beet im Anschluss mit Buschbohnen bepflanzen.

Wegen ihrer kurzen Reifezeit eignen sich Buschbohnen zudem als Folgekultur nach zeitigem Gemüse. Hast Du Erbsen oder Möhren abgeerntet, kannst Du noch bis Ende Juli Buschbohnen auf dem gleichen Beet aussäen.

Buschbohnen als Stickstofflieferant

Buschbohnen sind in der Lage, Stickstoff aus der Luft zu binden und über ihre Wurzeln an den Boden abzugeben. So ernähren sie sich nicht nur selber mit Stickstoff, von der Stickstoffanreicherung des Bodens profitieren auch nachfolgende Gemüsesorten. Die Wurzeln verbleiben deshalb im Boden, Du entfernst nach der Ernte nur den oberen Teil der Pflanze.

Tipps & Tricks

Du kannst von den zarten Buschbohnen gar nicht genug bekommen. Dann baue sie einfach zweimal hintereinander an. Bei einer ersten Aussaat ab Mai kannst Du im Juli ernten. An gleicher Stelle baust Du bis Ende Juli noch einmal an, dann gibt es frische Bohnen bis Oktober.

Beiträge aus dem Forum

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  2. Kirschlorbeer hat angefressene Blätter und Löcher

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  3. Balkon

    Ab wann können Orangen und Zitronenbäume wieder auf den Balkon oder sagt man auch dort warten bis die Eisheiligen gewesen sind?

  4. Der Tod als Werbung

    In der heutigen Werbung fiel mir ein Bild auf : Eine Verkäuferin hält einen sehr großen Fisch in den Armen - dieser ist offensichtlich erstickt , wie sein geöffnetes Maul verrät Ich bin kein Öko - Heini und verstehe , daß Tiere für unsere Ernährung sterben müssen . Aber darf man einen toten Körper als Werbung benutzen . Die Verkäuferin kann nichts dafür . Warum hält der Chef nicht sein totes Kind in die Luft und sagt : " Wieder ein Problem weniger " ?

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  6. Stecklinge Forsythie

    Hallo zusammen, bilden nur Jährlinge Wurzeln oder klappt das Wurzelnschlagen auch bei schon verholzten Trieben? Danke